Dechema-Kolumne Nachwuchs fördern, Zukunft sichern

Ein Gastkommentar von Dr. Kathrin Rübberdt, Bereichsleiterin Wissenschaft & Industrie, Dechema e.V. 1 min Lesedauer

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Überall fehlen Ingenieure, doch BWL- und Jura-Studium stehen oft höher im Kurs. Wie begeistert man Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik? Warum Nachwuchsförderung für die MINT-Fächer für die Dechema in diesem Jahr ganz oben auf der Todo-Liste steht.

Dr. Kathrin Rübberdt, Bereichsleiterin Wissenschaft & Industrie, Dechema.(Bild:  Dechema)
Dr. Kathrin Rübberdt, Bereichsleiterin Wissenschaft & Industrie, Dechema.
(Bild: Dechema)

So vielfältig die Gremien der Dechema und ihrer Partner auch sein mögen, ein Thema beschäftigt sie alle: Wie können wir mehr Nachwuchs für die MINT-Fächer und besonders für Biotechnologie, technische Chemie und chemische Verfahrenstechnik gewinnen?

Dazu gibt es eine Menge Ideen, und es ist klar, dass es mit Einzelaktionen nicht getan ist – darauf hat die Dechema gemeinsam mit anderen Organisationen im Juni 2024 in einem Offenen Brief an die politisch Verantwortlichen hingewiesen. Wir müssen ganzheitlich ansetzen. Ziel kann nicht sein, dass sich die einzelnen Fachdisziplinen gegenseitig diejenigen Studierenden abwerben, die sich für ein MINT-Fach entscheiden. Vielmehr müssen wir mehr junge Leute davon überzeugen, dass MINT eine attraktive Alternative zu BWL, Jura und Co sind. Um diese Aufmerksamkeit zu erreichen, sind ein Experimentiertag im Kindergarten oder ein Schülerwettbewerb wertvolle Bausteine. Damit sie nachhaltig wirken, müssen wir sie aber in ein großes Gefüge einbringen, das an vielen Stellen Wirkung entfalten kann. Wir brauchen Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit und Bewusstsein für die Chancen, die MINT-Fächer eröffnen, in den Köpfen – auch denen von Lehrer:innen, Eltern und anderen Bezugspersonen. Das lässt sich nur gemeinsam mit allen Akteuren erreichen – wissenschaftlichen Gesellschaften, Forschungsorganisationen, Unternehmen und Politik.

Die Gremien der Dechema haben das Thema Nachwuchsgewinnung in diesem Jahr deshalb ganz oben auf die Agenda gesetzt. Viele Ideen existieren bereits; nun gilt es, zu diskutieren, wie und mit wem sie sich umsetzen lassen. Gemeinsam können wir viel erreichen!

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