Anbieter zum Thema
Präsentationen der Gastgeber
Palladiumhaltige Katalysatoren finden zzt. besondere Beachtung bei den äußerst schwierig zu knüpfenden Bindungen zwischen Kohlenstoffatomen, wodurch man beispielsweise vom Methan aus zu längerkettigen Kohlenwasserstoffen gelangen kann.
Professor Dr. Lukas J. Gooßen von der Technischen Universität Kaiserslautern, einer der beiden Organisatoren der Tagung, stellt in seinem Vortrag Konzepte für nachhaltige Synthesen via Bildung von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen vor.
Professor Dr. Werner R. Thiel, der zweite Organisator, ebenfalls TU Kaiserslautern, wartet mit einem weiteren ganz heißen Forschungsthema auf: die Hydrierung von Kohlendioxid mit Ruthenium-Katalysatoren, wodurch das Treibhausgas einer sinnvollen chemischen Nutzung zugeführt werden könnte.
Promotionspreis der GDCh-Fachgruppe Nachhaltige Chemie
Krönender Abschluss der Tagung wird die erstmalige Verleihung des Promotionspreises der GDCh-Fachgruppe Nachhaltige Chemie sein.
Preisträgerin ist Dr. Hatice Mutlu vom Karlsruher Institut für Technologie. Die gebürtige Bulgarin, die in Istanbul Chemie studierte, hat ihre Doktorarbeit bei dem auch in Kaiserslautern vortragenden Professor Dr. Michael A.R. Meier durchgeführt. Zum Thema „Nachhaltige, effiziente Zugänge zu erneuerbaren Chemikalien und Polymeren“ hat sie vielfältige Methoden entwickelt, die den Prinzipien einer nachhaltigen Chemie genügen.
Die Methoden ermöglichen die effiziente Umwandlung nachwachsender Rohstoffe in Basischemikalien bzw. in Monomere, die sich zur Herstellung von sehr unterschiedlichen Polymeren eignen. Besonders hervorgehoben seien die so genannten nachwachsenden Polyamide, die so gute Materialeigenschaften aufweisen, dass sie bereits heute industriell hergestellte Polyamide ersetzen könnten.
(ID:35448620)