GDCh-Tagung in Kaiserslautern

Nachhaltigkeit in der chemischen Synthese

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Kohlenwasserstoffe effizient funktionalisieren

Nachhaltigkeit in der chemischen Synthese heißt nicht, dass man sich nur noch mit Synthesen auf Basis nachwachsender Rohstoffe befassen würde. Zentrales Thema ist generell die Katalyseforschung.

Sie befasst sich u.a. damit, bei wenig reaktionsfähigen Verbindungen, beispielsweise Kohlendioxid, und Bindungen, beispielsweise die Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindung in den Kohlenwasserstoffen, erwünschte chemische Reaktionen herbeizuführen.

Professor Dr. Lutz Ackermann von der Georg-August-Universität Göttingen sucht nach neuen Wegen, die Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindung zu brechen, um somit die Kohlenwasserstoffe effizient funktionalisieren zu können. Er stellt in Kaiserslautern mehrere neue gangbare Wege vor, die umweltverträgliche und wirtschaftlich attraktive Alternativen eröffnen.

Umweltverträgliche Katalysatorenentwicklung

Das Unternehmen Umicore ist vielen als Hersteller von Autoabgaskatalysatoren bekannt. Es entwickelt und produziert aber auch Katalysatoren für die chemische Industrie, wobei es hier häufig bereits an der Schnittstelle zwischen der Academia und der Industrie agiert, also bei der Umsetzung vom Labor- zum Produktionsmaßstab behilflich ist. Das verlangt Erfahrung in der metallorganischen Chemie, insbesondere auf Basis wertvoller Metalle wie Platin oder Palladium.

Dass bei der Katalysatorentwicklung von vornherein Überlegungen zur Umweltverträglichkeit und Recyclingfähigkeit der Metalle eine Rolle spielen, erläutert Dr. Andreas Rivas Nass von Umicore in Hanau.

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