Nachhaltiger Wandel Wie die Investitionen von heute den Erfolg von morgen sichern
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Die Defossilisierung der Basischemikalien bietet großes Potenzial für die nachhaltige Transformation des Chemiesektors. Eine Studie von PwC Deutschland und der University of Technology Sydney (UTS) zeigt, wie das gelingt – und welche Investitionen dafür erforderlich sind.
Der nachhaltige Wandel, insbesondere die Dekarbonisierung, ist und bleibt ein bestimmendes Thema – und zwar branchenübergreifend. Dazu tragen nicht nur die immer dynamischere Regulatorik bei, sondern auch die Erwartungen von Kunden, Partnern und Stakeholdern. Der Chemiesektor steht dabei als sehr energieintensive Branche unter besonderem Druck. Für Dekarbonisierung und Defossilisierung muss sie sich auf weitreichende Veränderungen einstellen. Strategien, Ideen und Ansätze für nachhaltigere Verfahren gibt es viele. Den einen, richtigen Pfad zur Netto-Null sucht man vergeblich. Die Studie „Sustainable Chemicals Pathways“ von PwC Deutschland und der University of Technology Sydney (UTS) zeigt aber, dass der Fokus auf die Basischemikalien großes Potenzial birgt: Auf diese sind 74 Prozent des Energieverbrauchs in der Chemieindustrie zurückzuführen. Hinzu kommt, dass das Produktionsvolumen dieser Basischemikalien bis 2050 von 740 Millionen Tonnen (Stand 2020) auf 1,255 Milliarden Tonnen wachsen könnte.
Um die Transformationspfade und die damit verbundenen Kosten zu analysieren, betrachtet die „Sustainable Chemicals Pathways“-Studie im Wesentlichen drei Hebel: Den Aufbau neuer und die Modernisierung (Retrofitting) bestehender Produktionsanlagen, der Umstieg auf erneuerbare Rohstoffe sowie die Dekarbonisierung der Energieversorgung, insbesondere in Hinblick auf Wärmeerzeugung. Die Untersuchungen zeigen dabei, dass allein die Transformation der Produktionsinfrastruktur und Wärmeversorgung Investitionen zwischen 440 Milliarden und 1 Billion US-Dollar bis 2040 erfordern. Bis 2050 sind es bis zu 3,3 Billionen US-Dollar.
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