Neue Chemieanlage MOL und Thyssenkrupp Uhde feiern Eröffnung von Polyol-Komplex in Ungarn

Quelle: Thyssenkrupp Uhde 1 min Lesedauer

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Mit der feierlichen Einweihung des MOL Polyol-Komplexes in Tiszaújváros, Ungarn, wurde das bisher größte Investitionsprojekt der MOL-Gruppe abgeschlossen. Das beeindruckende 1,3-Milliarden-Euro-Projekt markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens.

Polyol-Komplex in Tiszaújváros, Ungarn: Das 1,3-Milliarden-Euro Projekt ist die bisher größte Investition der MOL-Gruppe.(Bild:  Thyssenkrupp Uhde)
Polyol-Komplex in Tiszaújváros, Ungarn: Das 1,3-Milliarden-Euro Projekt ist die bisher größte Investition der MOL-Gruppe.
(Bild: Thyssenkrupp Uhde)

Die ungarische MOL-Gruppe hat einen neuen Polyol-Komplex an ihren Standort in Tiszaújváros in Betrieb genommen. Das 1,3-Milliarden-Euro-Projekt stellt die bisher größte organische Investition in der Unternehmensgeschichte dar. Mit Hilfe der Anlage werden Rohstoffe für langlebige Kunststoff-Konsumgüter wie Bettmatratzen, geformte Autositze, Isolierungen für Häuser und elastische Gummisohlen für Sportschuhe hergestellt.

Geplant und gebaut wurde der Polyol-Komplex vom deutschen Unternehmen Thyssenkrupp Uhde. In der Anlage kommt modernste Technologien von Thyssenkrupp Uhde sowie Evonik zum Einsatz, die sie zu einer der modernsten und effizientesten Anlagen ihrer Art weltweit macht. Der Evonik-Uhde HPPO-Prozess ist eine umweltfreundliche Technologie, bei der nur Wasser als Nebenprodukt anfällt. In der gesamten Anlage sorgt eine hochentwickelte Automatisierung für einen effizienten und sicheren Betrieb des gesamten Anlagenkomplexes.

MOL und Thyssenkrupp unterzeichneten den Lizenzvertrag im Sommer 2017. Der Grundstein für die Anlage wurde im September 2019 gelegt. An dem Projekt war ein internationales Team von mehreren tausend Experten beteiligt, wobei die technische Planung in Deutschland, Thailand, Indien und Ungarn durchgeführt wurde. Die Anlagenkomponenten stammen aus 24 Ländern. Für den Bau des Anlagenkomplexes wurden in mehr als 18 Millionen Arbeitsstunden, 75.000 Kubikmeter Beton, 13.000 Tonnen Stahl, 2500 Kilometer Kabel und 700 Kilometer Rohrleitungen verbaut.

Zu den technologischen Highlights zählen die vollständig modularen Polyol-Einheiten, die in einer kontrollierten Umgebung in Thailand gebaut und anschließend zur Baustelle verschifft wurden. Dieser PPMOF-Ansatz (Vorfertigung, Vormontage, Modularisierung und Fertigung vor Ort) minimiert den Aufwand vor Ort, senkt das gesamte Projektrisiko und entlastet zugleich den Projektzeitplan.

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