Softdrink-Produktion
62 Sorten effizient im Fluss: Brauerei Rapp modernisiert Ausmischung

Von Florian Klein, Geschäftsführer Ruland Engineering & Consulting GmbH 5 min Lesedauer

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Wie modernisiert man eine Softdrink-Produktion bei laufendem Betrieb? Die Antwort für die Brauerei Rapp lieferte Ruland Engineering & Consulting – inklusive Planung und Umsetzung.

Containerstation Aufstellbereich(Bild:  Ruland Engineering & Consutling)
Containerstation Aufstellbereich
(Bild: Ruland Engineering & Consutling)

Im Sommer 2022 reifte bei der mittelständischen Brauerei Rapp der Entschluss, die bestehende Softdrink-Produktion umfassend zu modernisieren. Der hauseigene Rapp-Heimdienst beliefert den süddeutschen Raum mit einem Getränkevollsortiment aus eigener Produktion – und die muss dafür immer laufen. Als Partner für Planung und Umsetzung erneuerte und optimierte Ruland Engineering & Consulting schrittweise zwei Ausmischanlagen nebst Peripherie und Software für die Rezepturverwaltung. So erreichte Rapp eine höhere Flexibilität, bessere Kapazitätsnutzung, effizienteren Rohstoffeinsatz und eine verbesserte Karbonisierung.

Die Brauerei Rapp verfügt über zwei Anlagen, die bisher ausschließlich im Chargenbetrieb gefahren wurden. Ausgemischt und karbonisiert wurde in großen Tanks. Das Ruland-Team erarbeitete gemeinsam mit Rupert Rapp, Mitinhaber und Mitglied der Geschäftsleitung der Brauerei Rapp, ein individuelles Konzept, um die beiden Abfülllinien optimal und flexibel mit dem kompletten Produktspektrum zu versorgen. Die Leistung der beiden Ausmischanlagen ist mit 30.000 l/Std. so bemessen, dass auch die Füllerleistung in der Zukunft erhöht werden könnte. Für eine flexible und bedarfsorientierte Produktion und Abfüllung der selbst gebrauten Biere, sowie Mineralwässer, Schorlen, Säfte, Nektare, Erfrischungs-, Fitness- und Biermischgetränke wurde die Ausmischung von festen Chargengrößen auf eine Inline-Ausmischung und -Karbonisierung umgerüstet.