Die DiSG-Methode

Mit Persönlichkeitsprofilen Stärken und Schwächen von Mitarbeitern besprechbar machen

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Die vier Grundtypen lassen sich wie folgt charakterisieren:

  • Typ D – dominant: Personen, die vor allem dem D-Typ entsprechen, gelten als entscheidungsstark, durchsetzungsfähig und risikobereit; außerdem als konsequent im Handeln und direkt in der Kommunikation. Sie wirken auf andere Menschen oft autoritär und übernehmen gerne das Kommando.
  • Typ I – initiativ: I-Typen gelten als teamfähig und kommunikativ. Sie sind begeisterungsfähig und können andere Menschen mitreißen. Außerdem sind sie optimistisch und haben viele Interessen.
  • Typ S – stetig: Solche Menschen gelten als wertkonservativ. Gewohnheiten und Routinen vermitteln ihnen Sicherheit. Sie zeichnen sich durch Ausdauer und Geduld aus. Außerdem haben sie in ihrem Fachgebiet oft ein hohes (Detail-)Wissen und Können.
  • Typ G – gewissenhaft: G-Personen sind sehr qualitätsbewusst und streben nach Perfektion. Sie konzentrieren sich auf Fakten. Außerdem hinterfragen und analysieren sie Dinge zunächst kritisch, bevor sie sich entscheiden.

Eine weitere Grundannahme von DiSG ist: Die vier Typen existieren nicht in Reinform. Sie sind vielmehr in allen Menschen vorhanden, jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt. Und aus den verschiedenen Ausprägungen ergibt sich das individuelle Persönlichkeitsprofil.

Beim DiSG-Persönlichkeitsprofil geht es also letztlich nicht darum, herauszufinden, welcher Typ eine Person ist. Ermittelt wird vielmehr: In welcher Ausprägung sind die vier Grundtypen vorhanden? Und aus dieser Information werden dann Antworten auf Fragen abgeleitet wie:

  • Welche Stärken hat die Person?
  • Welche Aufgaben liegen ihr? Und:
  • Welchen Arbeits- und Kommunikationsstil bevorzugt sie?

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