Energiedatenmanagement

Mit passenden Managementsystemen alle Energiedaten im Griff haben

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Drei Funktionsbereiche eines EDMS klären

Ein Energiedaten-Managementsystem gliedert sich in drei Funktionsbereiche: das Erfassen und Prüfen von Rohdaten aus unterschiedlichen Quellen, die Aufzeichnung, Analyse und Visualisierung einzelner und kombinierter Datenverläufe sowie die Aufbereitung und Ausgabe von Berichten und Auswertungen.

Feldebene des EDMS

Das gesamte Energiemanagement eines Unternehmens inklusive der strategischen Ausrichtung von Energiezielen kann dabei nur so gut sein, wie die ihm zugrundeliegenden Messungen und Auswertungen relevanter Daten. Qualität und Quantität der auf Feldebene generierten und zu speichernden Daten sind für die Experten von Tüv Süd Industrie Service entscheidende Kriterien bei der Prüfung eines EDMS. Sie sind ausschlaggebend für den Wert der anschließenden Datenverarbeitung und -aufbereitung. Maßgeblich für die präzise und vollständige Datenerfassung sind standardisierte Bussysteme. Sie garantieren die Vernetzung mit Sensoren bzw. Messwertaufnehmern verschiedener Hersteller und erlauben die unkomplizierte Erweiterung des Gesamtsystems um weitere Messpunkte.

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Automatisierungsebene des EDMS

Auch auf Automatisierungsebene ist ein standardisiertes Bussystem empfehlenswert, da sämtliche Komponenten herstellerunabhängig kompatibel und vernetzbar sein sollten. Um bereits in frühen Prozessphasen Datenverluste im System auszuschließen, muss das EDMS eine zuverlässige, automatische Erfassung und Speicherung sämtlicher Messwerte sowie deren dauerhafte, verlässliche Datensicherung gewährleisten. Des Weiteren achtet Tüv Süd auf leistungsstarke Datenspeicher, multifunktionale Daten-Logger und programmierbare Steuerungen sowie eine performante Zeit- und Datumsverwaltung.

Managementebene des EDMS

Die eigentliche Auswertung der erhobenen Daten erfolgt auf der Managementebene des Systems. Funktionalitäten wie das Anzeigen unterschiedlicher Lastgänge in sinnvollen Zeitskalen, die Berücksichtigung von Live- und Aktualwerten, das Erkennen von Überschreitungen von Schwell- und Grenzwerten sowie erste Plausibilitätsprüfungen durch das System stehen hier auf dem Prüfstand. Hinzu kommt die Bewertung von Optionen und Qualität der manuellen und mobilen Dateneingabe, systemgenerierter Energieberichte und Kennzahlen, sowie das Abbilden von Energieverbrauchtrends.

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