Anbieter zum Thema
Kontinuierliche Messung
Mit der Lösung kann die Molkerei den Fett- und Eiweißgehalt direkt und kontinuierlich in der standardisierten Milch messen. Die Messwerte wurden über mehrere Monate hinweg aufgezeichnet. Es zeigte sich, dass die Genauigkeit des Systems im Bereich der Genauigkeiten der Referenzmessungen liegt, die über die Probenahme im hauseigenen sowie in unabhängigen Laboren ermittelt wurden. „Damit wuchs unser Vertrauen in das Gerät“, kommentiert der Betreiber den Einsatz des neuen Analysesystems. „Mit der Lösung von Krohne können wir den Fett- und Eiweißgehalt direkt in der standardisierten Milch messen, also eigentlich genau da, wo wir auch tatsächlich messen wollen“, so der Betreiber weiter. „Wir können jetzt kontinuierlich in den Prozess hineinschauen und haben damit erreicht, dass wir selbst in dem komplexen Produktionsverfahren der Milch, den gewünschten Fettgehalt sehr genau einstellen konnten.“ Mit der kontinuierlichen Regelung des Rahmeinsatzes für die Trinkmilchstandardisierung kann der Überschussrahm erhöht werden. „Bei gleicher Menge an Rohmilch können wir somit die zusätzliche Rahmmenge für weitere Endprodukte verwenden.“ Die zusätzlich verfügbare Messung des Eiweißgehaltes wird derzeit zu Monitoring-Zwecken verwendet.
Nach einigen Wochen Testbetrieb stellte die Molkerei fest, dass mit dem Einsatz des Optiquad-M der Rahmeinsatz für die Trinkmilch ohne Qualitätseinbußen deutlich reduziert werden konnte. Bei gleicher Menge an Rohmilch ergibt sich so eine größere Ausbeute an Überschussrahm, der für weitere Produktionslinien zur Verfügung steht. Der Betreiber zeigte sich beeindruckt von der kompakten Bauweise des Systems und dem Wegfall der für Laborgeräte typischen täglichen Überprüfungen der Fettmessung mit einer Referenzmilch. Nicht zuletzt überzeugte das Preis-/Leistungsverhältnis, sodass weitere Applikationen mit dem System initiiert wurden.
* Der Autor ist Mitarbeiter bei Krohne, Duisburg. E-Mail-Kontakt: j.holtmann@krohne.com
(ID:31836770)