Corporate Social Responsibility Mit Corporate Social Responsibility Mitarbeitermotivation und Wettbewerbsfähigkeit steigern
Soziale Verantwortung wird vor allem für kleine und mittlere Unternehmen immer mehr zu einem Wettbewerbsvorteil. Wie ein Programm für Corporate Social Responsibility aussehen kann, zeigt der folgende Beitrag.
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Der Fachkräftemangel stellt Technologieanbieter vor zwei große Probleme: Zum einen gefährdet er die Produktionsleistung. Zum anderen schwächt er die Innovationskraft. Um das eigene Unternehmen attraktiver zu machen und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, starten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verschiedene Programme. Viele von ihnen lassen sich unter dem Schlagwort Corporate Social Responsibility (CSR) zusammenfassen. Dabei zielen die Maßnahmen auf die Erhöhung der Mitarbeitermotivation, die Verbesserung der Arbeitsatmosphäre, Imageverbesserung und Umweltschutz ab.
So ist beispielsweise für die Edur-Pumpenfabrik CSR seit einigen Jahren ein wichtiger Bereich der Unternehmenspolitik. Der Fokus liegt auch hier auf dem Verhältnis zu den Mitarbeitern und der Mitarbeiter zum Unternehmen. Diese heute gelebte, aktive Form war allerdings viele Jahre nicht selbstverständlich. Das Umdenken setzte ab 2002 ein. Anlass war eine verstärkte Fluktuation von Leistungsträgern, der Edur begegnen musste, verbunden mit dem sich bereits abzeichnenden Fachkräftemangel, sowie höhere Marktanforderungen. Hilfreich war die Teilnahme an einer Demografie-Initiative des VDMA. Zentrales Thema war und ist „was kann bzw. muss Edur tun, um für seine Mitarbeiter als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben und für neue Mitarbeiter/Auszubildende nach außen attraktiv zu werden?“ Zunächst wurden Maßnahmen beschlossen und umgesetzt, die eine unternehmensinterne Wirkung haben, soweit sie nicht im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nach außen kommuniziert wurden:
- mittelfristige Personalentwicklungsplanung,
- Institutionalisierung von Mitarbeitergesprächen,
- regelmäßige Sitzungen im Führungskreis,
- Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter und Führungskräfte,
- Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf z.B. durch individuelle Arbeitszeit-, Pausenregelungen und vieles mehr,
- Integration von Mitarbeitern in Elternzeit,
- Rückkehrprogramme,
- Stärkung des Wir-Gefühls z.B. durch die Förderung einer abteilungsübergreifenden Kommunikationskultur, einheitliche Arbeitskleidung oder der Förderung von Betriebssportinitiativen wie Laufen, Segeln, Beach-Volleyball.
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