Mühlen, Pressen und Kompaktoren Minimale Reinigungszeiten und einfache Weiterverarbeitung

Quelle: Pressemitteilung Hosokawa Alpine

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Wer Maschinen einsetzt, will sich nicht lange mit der Reinigung aufhalten: Daher setzen Zulieferer und Apparatebauer immer häufiger auf kurze Turnoverzeiten zwischen Chargen, wie etwa bei der Pulverlack-Mühle und Kompaktier-Technologie von Hosokawa Alpine.

Bei der Sichtermühle ACM EC-CL von Hosokawa Alpine lassen sich die Innenteile ohne Werkzeug herausnehmen. So reduziert sich der Reinigungsaufwand auf ein Minimum.(Bild:  Hosokawa Alpine)
Bei der Sichtermühle ACM EC-CL von Hosokawa Alpine lassen sich die Innenteile ohne Werkzeug herausnehmen. So reduziert sich der Reinigungsaufwand auf ein Minimum.
(Bild: Hosokawa Alpine)

Die Sichtermühlen ACM EC (Easy Clean) und ACM EC-CL (Classifier Direct Drive) wurden entwickelt, um den Kundenwünschen nach minimalen Reinigungszeiten bei der Herstellung von Pulverlacken gerecht zu werden, erklärt der Hersteller. Dies ist vor allem in Industriebereichen wichtig, wo häufige Produktwechsel stattfinden oder eine Chargen-Produktion betrieben wird. Das Mühlengehäuse ist als Doppelkammer-System ausgeführt und der Mahlkammerdeckel lässt sich auf Knopfdruck sicher und schnell öffnen (baugrößenabhängig). Die produktberührten Innenteile lassen sich ohne Werkzeug leicht herausnehmen, denn sie sind weder verschweißt noch mit dem Gehäuse verschraubt.

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Bei der Herstellung von Pulverlack entsteht Feinstaub. Dieser kann mittels Kompaktiertechnologie direkt weiterverarbeitet werden. Die Verdichtung von Pulverlack auf Walzenpressen ermöglicht eine weitere Prozessierung des Feinstaubs. So reduziert dieses sogenannte Inline-Recycling den Ausschuss und macht die Produktion effizienter. Durch die Verdichtung des Pulvers auf zwei gegenläufigen Walzen werden die Partikel unter mechanischem Druck gebunden. Der speziell für die Verdichtung konzipierte Kompaktor sorgt während des Verdichtungsprozesses für eine hohe Schüttdichte – ohne die Bildung harter Partikel. Der in Big Bags angesammelte Staub wird entweder offline oder direkt inline aus dem Reststaubfilter in den Aufgabetrichter des Kompaktors gegeben

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Ein Rührwerk oder Vibrationsdüsen oberhalb der Dosierschnecke verhindern dabei eine Brückenbildung. Das Material wird im Walzenspalt des Kompaktors zu Schülpen oder Granulat verdichtet und anschließend direkt in den Mahlprozess oder zur Weiterverarbeitung in Big Bags für den Extruder zugeführt. Je nach Aufgabematerial und dessen Korngröße lassen sich mit einer Walzenpresse der ARC L- oder K-Serie von Hosokawa Alpine unterschiedliche Durchsatzleistungen zwischen 80 und 150 kg/h erreichen.

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