Luftzerlegung Messer zurück im Anlagenbau

Redakteur: Redaktion PROCESS

Sulzbach – Vom boomenden Anlagenbaugeschäft will auch die Messer Gruppe noch stärker profitieren. Dennoch kam Ende Januar diesen Jahres – für manchen etwas überraschend – die Meldung, der weltweit größte eigentümergeführte Industriegasespezialist habe einen Jointventure- Vertrag unterzeichnet, und zwar mit dem chinesischen Spezialisten für den Bau großtechnischer Produktionsanlagen für Industriegase Hangzhou Hangyang.

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Sulzbach – Vom boomenden Anlagenbaugeschäft will auch die Messer Gruppe noch stärker profitieren. Dennoch kam Ende Januar diesen Jahres – für manchen etwas überraschend – die Meldung, der weltweit größte eigentümergeführte Industriegasespezialist habe einen Jointventure- Vertrag unterzeichnet, und zwar mit dem chinesischen Spezialisten für den Bau großtechnischer Produktionsanlagen für Industriegase Hangzhou Hangyang.

Die neu gegründete Cryogenic Engineering mit Sitz in Frankfurt am Main soll demnach für den Vertrieb der Anlagen sowie die Turn-Key- Projektabwicklung zuständig sein. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liege auf den boomenden Märkten in Europa und dem mittleren und nahen Os ten, so die Nachricht aus der Messer-Firmenzentrale.

„Wir bündeln unser langjähriges Know-how und die enormen Produktionskapazitäten unseres chinesischen Partners zurzeit vor allem für den osteuropäischen Wachstumsmarkt“, kommentierte Stefan Messer, CEO der Messer Gruppe.

Die Fertigungskapazitäten des chinesischen Jointventure- Partners betragen mehr als 50 Luftzerlegungsanlagen im Jahr. Vom Auftragsvolumen von 10 bis 50 Millionen Euro pro Anlage soll weit mehr als die Hälfte bei den europäischen und US-amerikanischen Zulieferern des Jointventures verbleiben.

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