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Kühlwasseraufbereitung mit Ozon
Das Konzept der Edur-Mehrphasenpumpen führte zur Teilnahme am siebten Rahmenprogramm der EU für Forschung und technologische Entwicklung. Marine Bio-Fouling ist ein Hauptproblem für Materialien, die in andauerndem Kontakt mit Seewasser stehen. Ablagerungen von Seewasserorganismen beeinflussen die Funktion der Antriebe und anderer Einrichtungen an Bord, die eine gleichmäßige Kühlung benötigen - und damit die Sicherheit der Schiffe.
Das Projekt umfasst die Entwicklung eines Systems zur Vermeidung von Bio-Fouling, das mittels Ozon die Qualität des Seewassers zur Kühlung der Schiffsmotoren verbessert und so erhebliche Instandsetzungskosten vermeidet sowie einen störungsfreien Betrieb der Seeschiffe gewährleistet.
Separation von Öl und Wasser
Anstelle von Hydrozyklonen kann die Gemischtrennung ebenfalls durch Flotationstechnik und Mehrphasenpumpen erfolgen. Generell fällt bei der Rohölförderung auch in erheblichem Umfang ein Öl-Wassergemisch an. Mit Mehrphasenpumpen ausgestattete Flotationsanlagen separieren Öl und Wasser. Das gewonnene Öl wird weiter verarbeitet, das Wasser wieder in die Bohrlöcher zurückgeführt. Im Gegensatz zu industriellen Anwendungen sind die Mehrphasenpumpen allerdings aus Beständigkeitsgründen in Superduplex auszuführen. Die Wellenabdichtung erfolgt nach API Plan. Statt Umgebungsluft wird im wesentlichen Methan zur Separation verwendet.
Einsparungen führen zu kurzen Amortisationszeiten
Zusammenfassend ergeben Prozesssicherheit, Energieeffizienz und vor allem die Vereinfachung des Anlagenkonzepts und damit einhergehend die Reduzierung störanfälliger und wartungsintensiver Anlagenkomponenten eine breite Akzeptanz des innovativen Mehrphasenkonzepts. Sowohl die großen Einsparungen bei den Investitionen als auch die deutlich niedrigeren laufenden Kosten gegenüber dem bisherigen Anlagenaufbau führten zu sehr kurzen Amortisationszeiten. Selbst das Retrofitting bestehender Anlagen rechnete sich bereits nach kurzer Zeit.
Fazit: Die Pumpengeschichte ist mittlerweile zwar 3500 Jahre alt. Trotzdem gibt es immer noch Neues!
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