Systemintegration in der Pharmaproduktion
Mehr Transparenz im Shopfloor, schnellere Entscheidungen und weniger Fehler - ein digitales Schichtbuch macht es möglich

Ein Gastbeitrag von eschbach 3 min Lesedauer

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Seit in Bayers Drug Substance Finishing Plant (DSFP) in Berlin-Charlottenburg ein digitales Schichtbuch implementiert wurde, gehören Excel-Tabellen, pdfs und Worddokumente der Vergangenheit an. Mehr als 20 Kommunikationsplattformen hat der Betrieb in einer Softwareplattform zentralisiert und digitalisiert.

Simon Leutz und Daniela von Hunefeld, Standortleitung, DSFP Charlottenburg(Bild:  , Bayer)
Simon Leutz und Daniela von Hunefeld, Standortleitung, DSFP Charlottenburg
(Bild: , Bayer)

Die Bayer AG ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Life Sciences, das Millionen von Kunden auf der ganzen Welt mit einem breit gefächerten Produktportfolio in den Bereichen Pharma, Consumer Health und Crop Science versorgt. Die Steuerung eines branchenführenden globalen Unternehmens birgt jedoch viele Herausforderungen. 14 Standorte sind allein in Deutschland über komplexe Lieferketten miteinander verknüpft und voneinander abhängig. Ein Teil der Lieferkette ist Bayers Supply Center Bergkamen in Berlin-Charlottenburg. Bayer betreibt hier vier chemische Produktionsbetriebe, eine mikrobiologische Produktion mit Aufarbeitung sowie ein mikrobiologisches Technikum. Die Drug Substance Finishing Plant (DSFP) ist ein wichtiger Teil des Supply Chain Centers und verantwortlich für die Wirkstoffformulierung.

Wie in vielen Phamaunternehmen gibt es auch im Shopfloor des DSFP eine über Jahrzehnte gewachsene Software- und Kommunikationsstruktur - ein Flickenteppich aus Excel-Tabellen, Word-Dokumenten, Teams-Kanälen und Papierunterlagen war die Folge. Darüber hinaus gab es natürlich auch noch die validierten Systeme für das Abweichungs- und Qualitätsmanagement.