Mechanische Brüdenverdichtung Mechanische Brüdenverdichtung als Alternative zu mehrstufigen Eindampfanlagen

Autor / Redakteur: Dr. Daniel Bethge / Anke Geipel-Kern

Eindampfen, Reinigen von Abwässern, Rückgewinnen von Lösemitteln, Trocknen, Kristallisieren und Destillieren ist energieintensiv und damit teuer, doch in der Chemie oft notwendig. Die mechanische Brüdenverdichtung oder auch offene Wärmepumpe bietet einen energieeffizienten Ausweg.

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In der Vergangenheit bevorzugten viele Unternehmen energieintensive, aber in ihrer Anschaffung preiswertere, einfache Eindampfanlagen. Die in den letzten Jahren kontinuierlich steigenden Energiekosten haben den Vorteil der günstigen Investitionskosten inzwischen jedoch in vielen Fällen überholt und sie zehren an den Gewinnen der Unternehmen.

Um Heizdampf und damit fossile Energieträger zu sparen, kamen bereits zu Beginn des vorigen Jahrhunderts mehrstufige Verfahren auf den Markt, die die Energie mehrmals nutzen. Der Heizdampfbedarf nimmt dabei umgekehrt proportional zur Anzahl der Stufen ab. Auch fanden so genannte Dampfsparer Anwendung – ein Vorläufer der heutigen thermischen Brüdenverdichtung.

Die Wirtschaftlichkeit der thermischen Verfahren ist durch die steigenden Energiekosten immer mehr in den Fokus der Unternehmen gerückt. Energieeffiziente Verfahren sind wieder en vogue, denn die Optimierung des Energieeinsatzes bedeutet Kostenersparnis und damit Wettbewerbsvorteile.

Pfiffige Wärmenutzung

Die mechanische Brüdenverdichtung oder offene Wärmepumpe kann deshalb immer häufiger ihre höheren Investitionskosten durch geringen Energieverbrauch wettmachen.

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