Maschinenrichtlinie Maschinenrichtlinie umsetzen und Energieeffizienz optimieren

Redakteur: Anke Geipel-Kern

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Herausforderung für Hersteller und Betreiber von Fertigungs- und Prozessanlagen ist die Verbesserung der Energieeffizienz. (Bild: Tüv Süd)
Herausforderung für Hersteller und Betreiber von Fertigungs- und Prozessanlagen ist die Verbesserung der Energieeffizienz. (Bild: Tüv Süd)

Mit einem breiten Leistungsspektrum unterstützt TÜV SÜD die Fertigungs- und Prozessindustrie beim sicheren, zuverlässigen und effizienten Betrieb ihrer Anlagen. Am 29. Dezember 2009 ist die neue europäische Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Kraft getreten. Sie regelt das Inverkehrbringen von Maschinen in der Europäischen Union. Mit der Neufassung der Richtlinie wurden die Sicherheitsanforderungen deutlich erhöht.

„Die wichtigsten Änderungen betreffen die deutliche Ausweitung der Risikoanalyse und der entsprechenden Dokumentation", sagt Dr. Rolf Zöllner von der TÜV SÜD Industrie Service. Die Experten von TÜV SÜD unterstützen Hersteller bei der rechtssicheren Umsetzung der neuen Maschinenrichtlinie.

Dabei setzen sie für die Risikoanalyse und Risikobewertung mit HazardPro ein PC-basiertes Tool ein, das sich schon in zahlreichen Projekten bewährt hat. „Der HazardPro-Ansatz eignet sich sehr gut für die Durchführung und Dokumentation der Risikobewertung im Rahmen der 2006/42/EG", so Dr. Zöllner. „Der Ansatz verbindet systematisches Vorgehen mit einem Minimum an Zeit- und Kostenaufwand."

Optimierung der Energieeffizienz

Eine weitere, wesentliche Herausforderung für Hersteller und Betreiber von Fertigungs- und Prozessanlagen ist die Verbesserung der Energieeffizienz. „Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat sich noch nicht intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt", erklärt Dr. Gerd Streubel, Leiter Anlagentechnik bei TÜV SÜD Industrie Service in Dresden. „Dabei lassen sich durch Energieeffizienz-Maßnahmen zum Teil beträchtliche Einsparpotenziale von 5 bis 30 Prozent realisieren."

Dienstleistungen in diesem Bereich sind beispielsweise Energiekonzepte für Investitionsentscheidungen, das Zertifikat „Energieeffiziente Anlagentechnik" und die Unterstützung beim Aufbau und bei der Integration von Energiemanagementsystemen. „Wer seine Betriebskosten senken und seine Produktion nachhaltiger gestalten will, sollte bereits bei der Auswahl von technischen Anlagen auf die Energieeffizienz achten", so Dr. Streubel.

Das Zertifikat „Energieeffiziente Anlagentechnik" bietet dabei eine wichtige Orientierungshilfe. „Die Hersteller bekommen durch die Zertifizierung einen unabhängigen Effizienznachweis für ihre Anlagen und die Käufer bzw. Betreiber der Anlagen profitieren vom geringeren Energieverbrauch."

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