Kunststoffrecycling Lyondell Basell und EEW unterzeichnen Absichtserklärung für fortschrittliche Abfallsortierung

Quelle: Lyondell Basell 1 min Lesedauer

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Das Chemieunternehmen Lyondell Basell und der Abfallverwerter EEW Energy from Waste haben vor Kurzem eine Absichtserklärung (LOI) unterzeichnet. Diese beinhaltet die Auslotung einer potenziellen langfristigen strategischen Partnerschaft zur Gewinnung und zum Recycling von Kunststoffen aus Verbrennungsabfallströmen.

Bernard M. Kemper und Yvonne van der Laan bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung(Bild:  Lyondell Basell)
Bernard M. Kemper und Yvonne van der Laan bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung
(Bild: Lyondell Basell)

Die beiden Unternehmen Lyondell Basell und EEW erwägen den Bau einer Vorsortieranlagen für Abfälle in oder in der Nähe von EEW-Verbrennungsanlagen. So sollen sich Kunststoffe aus den zur Verbrennung bestimmten Abfallströmen besser entfernen lassen. Zudem sind Investitionen in fortschrittliche Sortieranlagen, um die entfernten Kunststoffe weiter zu sortieren und zu veredeln, angedacht.

Die Zusammenarbeit ist Teil der neuen Strategie von Lyondell Basell, in eine fortschrittliche Sortierinfrastruktur zu investieren, um Rohstoffe aus Kunststoffabfällen zu produzieren, den Geschäftsbereich Kreislaufwirtschafts- und kohlenstoffarme Lösungen auszubauen und die angestrebte Wertschöpfung zu erreichen. „Kooperationen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sind Teil unserer Strategie und werden immer notwendiger, um Kunststoffabfälle aus Quellen zu befreien, die derzeit nicht im Recycling landen“, so Yvonne van der Laan, Executive Vice President, Circular and Low Carbon Solutions, bei Lyondell Basell. Die Materialien aus diesen Sortieranlagen würden nicht nur die bestehenden mechanischen Recyclinganlagen des Konzerns in den Niederlanden und eine potenzielle fortschrittliche Recyclinganlage in Deutschland unterstützen, sondern es auch ermöglichen, Abfallströme zu optimieren und einen höheren Mehrwert zu schaffen, so van der Laan weiter.

Die Zusammenarbeit soll den Kreislauf von Kunststoffen schließen, die heute zur Verbrennung bestimmt werden. Sie können stattdessen zur Verwendung als Rohstoff in mechanischen und fortschrittlichen Recyclingverfahren aussortiert werden. Durch die Entfernung dieser Materialien aus dem Verbrennungsabfall werden auch die mit der Verbrennung der Materialien verbundenen fossilen CO2-Emissionen vermieden.

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