Abfüll- und Verpackungsmaschine

Leistungsstarke Abfüllmaschine für Augentropfen ist auch für die Isolatortechnik geeignet

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Weitere Rundläufer folgen: Der erste übernimmt die Behältnisse aus dem Flaschentransporteur. Aus einem Sortiertopf werden Tropfer der Einsetzstation an den zweiten Rundläufer zugeführt und von oben in die Behältnisse mit höchster Präzision eingedrückt. Am dritten Rundläufer kontrolliert eine weitere Kamera den korrekten Sitz. Anschließend wird nun die Verschraubstation erreicht, die ebenfalls aus einem Rundläufersystem besteht. Hier werden die Behältnisse zunächst übernommen. Die sich am Rotor drehenden, servoangetriebenen Schraubspindeln greifen nun die parallel zugeführten Schraubkappen, setzen sie den Behältnissen auf und verschließen die Behältnisse exakt nach Vorgabe. Zusätzlich misst ein in jeder Schraubspindel integriertes Messgerät das tatsächlich realisierte Drehmoment.

Dieses wird für jede Spindel wiederum einzeln statistisch ausgewertet und steuert innerhalb des in sich geschlossenen Systems die betreffende Spindel. Über diese Tendenzsteuerung findet eine kontinuierliche Ausrichtung des Drehmoments am Optimum statt. Sämtliche Werte werden zudem über das Scada-System archiviert.

Um jede potenzielle Fehlerquelle ausschließen zu können, kontrollieren zwei um 90 Grad versetzte Kameras die Verschlüsse auf einen möglichen Schrägsitz. Über eine Transportschnecke verlassen die fertig gestellten Behältnisse die Anlage.

Dem Zufall keine Chance

Die von ein bis zwei Mitarbeitern zu bedienende Linie bietet einen Wirkungsgrad von 93 bis 95 Prozent. Bis zu 240 Flaschen pro Minute beträgt die Leistung bei den Füllvolumina von 1, 5, 10 und 30 Milliliter. Damit vereint die Linie eine Ausbringung im Hochleistungsbereich mit der bestmöglichen Qualität des pharmazeutischen Produkts.

Sicherheit und eine einfache, komfortable Bedienung bietet auch das CIP/SIP-System, das in Verbindung mit dem Zeit-Druckdosiersystem zuverlässig und schnell arbeitet. Ein Reinigungszyklus dauert hier zwei Stunden. Sämtliche Gas- und Produktfilter der CIP/SIP-Einheit sind mit automatischem Integritätstest ausgestattet. Im Rahmen dieses Projekts wurde auch das System der integrierten Drehmomentkontrolle auf die Anforderungen der VHP-Dekontaminierung hin besonders robust ausgelegt.

Die gesamten, von Kamerasystemen durchgeführten optischen Kontrollen stammen vom Premium Partner der Optima Group, Seidenader Automation. Ein Scada-System wurde von der Optima Group Pharma installiert, sodass sämtliche Daten der Anlage zur Auswertung – auch übergeordneten Systemen – zur Verfügung stehen. Die im Reinraum betriebene Anlage wurde auf Isolatortechnik vorbereitet, die beim Kunden zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden soll.

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