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Teambildung ist angesagt
Neben der Vermittlung des Methodenwissens wurden im Workshop die Prioritäten der einzelnen KVP-Hinweise nach Priorität und Beeinflussbarkeit neu bewertet und weitere Maßnahmen zu den Punkten von den Mitarbeitern und der Geschäftsleitung definiert, u.a.:
- Pflege der vorhandenen Maschinen,
- Entnahme aus dem Lager und die Zugänglichkeit,
- Sauberkeit und Ordnung.
Unter dem Motto „Was zeichnet erfolgreiche Edur-KVP-Projekte aus?“ wurden mit den Mitarbeitern die Spielregeln für eine weitere erfolgreiche Umsetzung von KVP-Projekten für die Zukunft erörtert und auch schriftlich festgehalten. Ergebnisse waren:
- Win-Win Situation für alle Beteiligten.
- Schnelle Umsetzung ist erwünscht.
- Ich war beteiligt.
- Es ist besser als vorher.
- Abbau von Verschwendungen erfolgreich.
- Nicht locker lassen.
- Es hat Spaß gemacht, sich zu beteiligen.
Entscheidend für den zukünftigen Erfolg wird es sein, den Überblick zu behalten und die Nachhaltigkeit aller begonnenen und geplanten Aktivitäten zu sichern. Hierzu wurde u.a. ein zehn Punkte umfassendes Bewertungsraster entwickelt, welches den Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, selbst die Nachhaltigkeit der Verbesserungen zu den Arbeitsplätzen in einfacher Form durch ein internes Arbeitsplatzaudit messbar aufzunehmen.
Learning by doing
Der Prozess zur Entwicklung der Edur-Arbeitsorganisation ist geprägt von einem praktischen „learning by doing“ und mit wirklich einfachen Methoden unter Beteiligung der Mitarbeiter und Führungskräfte. Dabei ist die Aufgabe des Refa-Verbandes als Impulsgeber, Wissensvermittler und Moderator sowie Antreiber im KVP sehr vielschichtig. Dennoch wird der Blick auf die wesentlichen Dinge forciert, insbesondere auf die alltäglichen Probleme in der Auftragsabwicklung und den Abbau von Verschwendungen jeglicher Art.
Mit dieser Vorgehensweise und einfachem Methodeneinsatz werden Erfolge sofort von allen Mitarbeitern, Führungskräften und Geschäftsführung sichtbar wahrgenommen und motivieren zu weiteren Anstrengungen in der permanenten Organisationsentwicklung bei Edur.
Fazit: Auch im zweiten Jahr der Zusammenarbeit gelang es Refa und Edur durch die praxisnahe Vermittlung und Anwendung von Refa-Know-how, den begonnen Weg der erfolgreichen Arbeit fortzusetzen und weitere Aktivitäten zur Schaffung von nachhaltigen, wertschöpfenden und effizienten Unternehmensprozessen zu planen und zu realisieren. Auch in diesem Jahr hat man sich wieder den notwendigen Herausforderungen zur Optimierung der Prozesse gestellt, denn KVP endet nie. Diese kontinuierliche Weiterentwicklung wird Edur nachhaltig helfen, im Jahr 2010 und darüber hinaus seine Position auf dem Weltmarkt zu festigen und weiter auszubauen.
* J. Holdhof ist Geschäftsführer der EDUR-Pumpenfabrik, Kiel. E. Krull ist REFA-Lehrer beim REFA Regionalverband Schleswig-Holstein, Kiel-Altenholz.
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