Planeten-Kugelmühlen Kugelmühlen zur Herstellung von Nanopartikeln

Redakteur: Sonja Beyer

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Planeten-Kugelmühlen von Retsch sollen die Herstellung von Nanopartikeln ermöglichen (Foto: Retsch)
Planeten-Kugelmühlen von Retsch sollen die Herstellung von Nanopartikeln ermöglichen (Foto: Retsch)

Planeten-Kugelmühlen von Retsch wie die PM 100, PM 200 oder PM 400 sollen eine schnelle Zerkleinerung von Partikeln bis in den Nanometer-Bereich ermöglichen und reproduzierbare Ergebnisse durch Energie- und Drehzahl-Regelung liefern. Neben ihrer Fähigkeit zur Feinstvermahlung verfügen die Planeten-Kugelmühlen laut Hersteller über eine automatische Mahlraumentlüftung sowie eine programmierbare Startautomatik und sind für Langzeitversuche und den Dauereinsatz geeignet. Bei Vermahlungen in den Nanometerbereich nehmen mit abnehmender Partikelgröße elektrostatische und molekulare Wechselwirkungen zu, sodass Partikel agglomerieren und sich schlecht zerkleinern lassen. Die Vermahlung muss daher in einem flüssigen Medium stattfinden, das die Partikel bestmöglich dispergiert. Neben der Wahl des Dispergiermediums spielt auch die Kugelgröße eine Rolle. Im Allgemeinen sind Kugeln mit einem Durchmesser kleiner als 3 mm und Mahldauern von mehreren Stunden für die Herstellung kleinster Partikel nötig, da deutlich mehr Oberfläche und Energie erforderlich sind als für Trockenvermahlungen im Mikrometerbereich. Retsch bietet für Feinstvermahlungen Mahlkugeln mit einem Durchmesser von bis zu 0,1 mm an. Für die Nanovermahlung in einer Kugelmühle werden zudem Mahlbecher und Mahlkugeln aus einem sehr abriebfesten Material wie Zirkonoxid verwendet, damit die Verunreinigung des Probenmaterials durch Abrieb minimiert wird. Für eine analysenneutrale Zerkleinerung steht eine große Auswahl an Werkstoffen zur Verfügung.

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