Pumpen KSB setzt zur ACHEMA Paukenschlag mit neuer Chemienormpumpe
Je weniger Bauteile, desto besser – auf diese einfache Formel lässt sich das Innenleben der neuen Pumpenbaureihe MegaCPK zusammenfassen. Eine intelligente Neukonstruktion sorgt damit nicht nur für niedrige Wartungskosten, sondern auch für eine höhere Betriebssicherheit sowie einen optimierten Wirkungsgrad.
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In den Anlagen der internationalen Chemieindustrie beherrschen derzeit die Themen Energieeffizienz, Lebenszykluskosten und Investitionssicherheit das tägliche Geschäft. Diese hohen Ansprüche müssen nicht nur die Anlagen selbst, sondern auch die dort verwendeten Komponenten erfüllen. Bestes Beispiel ist die Chemienormpumpe, die zu Zigtausenden weltweit in Chemieanlagen eingesetzt wird. Aufgrund ihrer hohen Zuverlässigkeit und Robustheit gilt diese als unverwüstlich.
KSB bietet mit der CPKN und Mega zwei Chemienormpumpen-Baureihen, die seit Jahrzehnten für Zuverlässigkeit, Robustheit und Effizienz im chemischen Markt stehen. Im Laufe der Jahre wurden beide Baureihen immer wieder optimiert, sodass heute die CPKN-Baureihe vor allem in Europa und die Mega-Baureihe in Asien und Südamerika weit verbreitet sind. Gerade wegen dieses Erfolgs musste eine neue Pumpenbaureihe also einen wirklichen Mehrwert für die Anwender schaffen. Allen Beteiligten im Entwicklungsteam war klar, dass es mit einer weiteren Überarbeitung der Baureihen nicht getan wäre. Vielmehr wollte man einen neuen Pumpentyp entwickeln, der ebenso zuverlässig wie der Vorgänger arbeitet, aber dennoch für die zukünftigen Herausforderungen in der chemischen Industrie gerüstet ist.
Seit Februar dieses Jahres ist es nun soweit: Die MegaCPK wird die bestehenden Pumpenbaureihen CPKN und Mega weltweit ablösen. Ihre wichtigsten Eigenschaften sind: ein besonders hoher Wirkungsgrad, optimale Energieeffizienz und absolute Betriebssicherheit.
Intelligente Kombination
Der Weg dorthin wurde von intensiven Gesprächen mit den Anwendern, Diskussionen mit Praktikern am Einsatzort, aber auch von aufwändigen Berechnungen und Tests begleitet. Sowohl die CPKN- als auch die Mega-Baureihe hatten jede für sich einige herausragende Vorteile. Während sich die CPKN dank ihrer fein abgestuften Baugrößen individuell auf unterschiedlichste Anwendungen anpassen lässt, bietet die Mega-Pumpe aufgrund ihrer Hydraulik hohes Potenzial in Bezug auf die Energieeffizienz. Schon allein diese Zusammenführung bot genügend Aufgaben für die Techniker und Ingenieure. Das Team nutzte dabei gleich die Chance, jedes Detail der Pumpe noch einmal genau zu optimieren. Dabei kam die Finite-Elemente-Methode (FEM) ebenso zum Einsatz wie Computational Fluid Dynamics (CFD). So wurden alle hydraulischen Konturen mithilfe von CFD optimiert und anschließend in umfangreichen Testaufbauten noch einmal validiert.
Die MegaCPK ist nun mit verschiedenen Laufrad- und Gehäuseausführungen, mit unterschiedlichen Wellenabdichtungen und in einer großen Anzahl an Werkstoffen erhältlich. Insgesamt stehen jetzt 49 Kennfelder zur Verfügung; dies sind neun mehr als bei der bereits sehr variantenreichen CPKN. Wie bei allen KSB-Pumpen lässt sich bei der MegaCPK das Laufrad kunden- bzw. anlagenspezifisch anpassen. Dafür wird der Außendurchmesser des Laufrads soweit abgedreht, dass die Förderleistung der MegaCPK exakt dem Bedarf entspricht. Der Vorteil für den Anwender liegt darin, dass der optimale Betriebspunkt bereits mit kleineren Größen erreicht werden kann.
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