Kälteanlagen
Cool bleiben: Darum steigen Kältetechnik-Spezialisten der Pharma-Branche aufs Dach

Von Eva Machill-Linnenberg, MTA 4 min Lesedauer

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Schön, wenn die Produktion wächst. Weniger schön, wenn wichtige Hilfsprozesse wie etwa Kälte keinen Platz haben. Doch mit den richtigen Partnern, einem "Out-of-the-Box"-Ansatz und energieeffizienter Technik steht der Kältezentrale auf dem Dach nichts im Wege.

Geht aufs Haus: Im Container vormontiert wird die neue Kältezentrale auf das Hallendach gehoben.(Bild:  MTA Deutschland)
Geht aufs Haus: Im Container vormontiert wird die neue Kältezentrale auf das Hallendach gehoben.
(Bild: MTA Deutschland)

Wir bringen kreative Köpfe zusammen für ein gemeinsames Ziel.“ Dieser Satz aus der Sartorius-Unternehmensphilosophie passt perfekt zum Entwicklungsprozess der neuen Kältezentrale am Stammsitz in Göttingen. Die Forderungen des Life-Science-Konzerns: Mehr Kälte, mehr Power, weniger Energieverbrauch. Denn mit höheren Produktionszahlen stieg auch der Kühlbedarf am Standort.

Dafür nahm das Engineering des Kältespezialisten MTA zunächst die Ausgangssituation unter die Lupe: Kältemaschinen im Keller des Gebäudes 4 liefern Kühlwasser für Ziehmaschinen, Ring-Vakuumpumpen, Maschinenkühlung etc., Tischkühler auf dem Gebäudedach übernehmen die Rückkühlung. Die Anlage stellt auch das Klima-Kaltwasser für die Gebäudeklimatisierung bereit. „Mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt schwächelte sie allerdings: Die wachsende Produktion des internationalen Partners von Biopharma-Unternehmen benötigt künftig 2,6 bis 2,8 Megawatt Leistung“, so Michael Escher, Geschäftsführer der MTA Deutschland.