HMI-Lösung für Sicherheitsbereiche Klarheit im Ernstfall: Interface sortiert Alarme nach Relevanz

Quelle: Pressemitteilung Hima 1 min Lesedauer

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In sicherheitskritischen Automatisierungsprozessen spielt eine klare und verlässliche Darstellung relevanter Informationen eine zentrale Rolle. Ein neues System verbindet dafür zertifizierte Steuerungs- und Visualisierungstechnik. Es stellt relevante Informationen strukturiert dar, priorisiert Alarme und ermöglicht geprüfte Eingaben, um Prozesse auch in Ausnahmesituationen übersichtlich zu halten.

Die neue „SafeHMI“-Lösung umfasst Hima-Sicherheitssysteme und Funktionsbaustein-Bibliotheken sowie ein sicherheitsgerichtetes HMI-Panel, das auf der Icon-Trust-Technologie basiert.(Bild:  HIMA Group)
Die neue „SafeHMI“-Lösung umfasst Hima-Sicherheitssysteme und Funktionsbaustein-Bibliotheken sowie ein sicherheitsgerichtetes HMI-Panel, das auf der Icon-Trust-Technologie basiert.
(Bild: HIMA Group)

Hima, Anbieter sicherheitsgerichteter Automatisierungstechnik, und Deuta, Spezialist für zertifizierte Anzeige- und Sicherheitstechnologien, stellen mit „SafeHMI“ eine neue Lösung für sicherheitskritische Anwendungen vor. Das Interface basiert auf der Icon-Trust-Technologie von Deuta und kombiniert Hima-Sicherheitssysteme mit standardisierten Funktionsbaustein-Bibliotheken.

Das System adressiert Anforderungen der funktionalen Sicherheit nach IEC 61508 und ermöglicht eine Visualisierung und Bedienung bis SIL 3. Im Vergleich zu konventionellen Scada-Systemen oder Mimic-Panels bietet die Lösung eine strukturierte und priorisierte Darstellung sicherheitsrelevanter Informationen.

Dynamische Alarmanzeige und sichere Eingabeprozesse

Kern der Lösung ist eine dynamische Alarmanzeige, die Bediener in Stör- und Ausnahmesituationen unterstützt. Alarme werden automatisch nach Relevanz sortiert und zu jedem Eintrag werden klare Handlungsanweisungen angezeigt. Die Darstellung ist auf maximal vier gleichzeitig sichtbare Alarme begrenzt, um Überlastung zu vermeiden. Damit soll auch in kritischen Momenten der Überblick erhalten bleiben und Bedienfehler vermieden werden.

Über das Touchpanel lassen sich Eingaben, Quittierungen und sichere Übersteuerungen direkt durchführen. Die Vorgänge sind laut Hersteller geprüft, dokumentiert und gemäß SIL 2/3 validiert. Wartungsfunktionen oder Rezeptwechsel können digital gesteuert und auditierbar nachverfolgt werden.

Icon-Trust-Technologie und Hima Safety-Plattform

Die Icon-Trust-Funktion von Deuta überwacht permanent den Bildschirminhalt und vergleicht die angezeigten mit den erwarteten Werten. Abweichungen werden erkannt und angezeigt. Auf diese Weise wird das Display selbst zu einem sicherheitsgerichteten Element, das bis SIL 3 zertifiziert ist.

„SafeHMI“ ist vollständig in die bestehende Hima Safety Plattform integrierbar, so der Hersteller. Konfigurationen, Anpassungen und Erweiterungen erfolgen über zertifizierte Funktionsbausteine und standardisierte Engineering-Werkzeuge. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Hima-Initiative „#safetygoesdigital“, mit der das Unternehmen den gesamten Lebenszyklus sicherheitsgerichteter Systeme und deren Peripherie digitalisieren will.

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