Chemiepark-Netzwerk Karl Heinz Tebel ist neuer Sprecher der Vereinigung Cechemnet
Dr. Karl Heinz Tebel wurde zum neuen Sprecher der Vereinigung Cechemnet gewählt. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide folgt auf Dr. Christof Günther, Geschäftsführer von Infra Leuna, der die Funktion des Sprechers des Chemiepark-Netzwerks zwei Jahre inne hatte.
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Halle – „Günstige industriepolitische Rahmenbedingungen sind für die Unternehmen der Chemischen Industrie eine essenzielle Voraussetzung, um wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Tebel. Es sei für ihn eine Ehre und Verpflichtung zugleich, im nächsten Jahr die verantwortungsvolle Funktion als Sprecher von Cechemnet zu übernehmen.
Seit 2008 ist Tebel Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide. Er begann 1982, nach seinem Verfahrenstechnikstudium und seiner Promotion an der RWTH Aachen, seine Karriere bei BASF und durchlief anschließend innerhalb des Unternehmens verschiedene Positionen im In- und Ausland. Er ist Mitglied im Vorstand des VCI Nordost und Sprecher des Clusters Kunststoffe und Chemie in Brandenburg sowie Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Nordostchemie.
Günther hat seit zwei Jahren die Funktion des Sprechers des Chemiepark-Netzwerks inne. In dieser Zeit konnte das Chemieparknetzwerk wichtige Akzente in der energiepolitischen Diskussion setzen. Wichtige Forderungen der energieintensiven Chemieindustrie, wie z.B. die bundesweite Angleichung der Biogasumlage oder der weitgehende Erhalt der Erleichterung bei der EEG-Umlage konnten bei der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes und des EEG durchgesetzt werden. Für das Chemieparknetzwerk in Mitteldeutschland steht weiter die bundesweite Anpassung Stromnetznutzungsentgelte ganz oben auf der Prioritätenliste.
Energiewende muss gerecht verteilt werden
„Wir wollen im Osten nicht dauerhaft der Zahlmeister der Energiewende sein. Wenn man die Energiewende in Deutschland fortführen will, dann muss die Politik dafür sorgen, dass die Lasten gerecht verteilt werden.“, so Günther. In seiner Abschlussrede dankte Günther der Hallenser Isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung für ihre bisherige Arbeit für das Netzwerk. Zukünftig wird Kathrin Sommer vom VCI die Arbeit des Netzwerkes koordinieren.
In Cechemnet haben sich fünf Chemiestandortbetreiber aus den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg in einem Netzwerk zusammengeschlossen: BASF Schwarzheide, Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, Dow Olefinverbund sowie Infra Leuna und Infra-Zeitz Servicegesellschaft.
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