Altölrecycling Kapazitätserweiterung im Bereich Altölrecycling

Redakteur: Olaf Spörkel

Puralube plant eine zweite Anlage zum Altölrecycling. Noch in diesem Jahr soll die neue Raffinerie ihren Betrieb in Sachsen-Anhalt aufnehmen.

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Zeitz – Puralube bereitet auf Basis eines patentierten Hochdruck-Hydrierverfahrens (HyLube) jährlich rund 75 000 Tonnen Altöl auf. Ergebnis der Aufbereitung sind Grundöle, deren Qualität den Ansprüchen für die Produktion moderner Schmierstoffe entsprechen. Aufgrund der großen Nachfrage nach den PUR-Basisölen hat sich das Unternehmen entschlossen, eine zweite Anlage zu bauen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 38 Millionen Euro soll der neue Gebäudekomplex noch 2008 den Betrieb aufnehmen.

„In Zeiten steigender Energiepreise stellt das Recycling von gebrauchten Schmierstoffen zu neuen Basisölen eine bedeutende Rohstoffquelle dar“, sagt Puralube-Geschäftsführer Christian Hartmann. Das Recycling ist laut Unternehmensangaben auch ökologisch sinnvoll. Gegenüber der konventionellen Herstellung von Basisöl lassen sich demnach circa 40 Prozent Kohlendioxidemissionen einsparen.

Seit einem Jahr arbeitet Puralube an den Plänen für die neue Anlage und die Komponenten. „Wir haben uns nach intensiver Standortsuche in ganz Deutschland geeinigt, auch die zweite Raffinerie in Sachsen-Anhalt zu bauen“, sagt Hartmann. Den Ausschlag gaben die bestehende Infrastruktur am Standort, positive Erfahrungen der vergangenen Jahre und hochqualifizierte Mitarbeiter vor Ort. Läuft die Anlage, werden im Industriepark Zeitz laut Puralube rund 10 Prozent des deutschen Schmierstoffbedarfes hergestellt.

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