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Formaldehyd-Konzentrat Johnson Matthey führt neues integriertes Verfahren für UFC-Produktion ein

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Johnson Matthey hat eine neue Methode zum Synthetisieren kleiner Mengen von Harnstoff-Formaldehyd-Konzentrat (UFC) entwickelt. Clou des Verfahrens ist, dass es Harnstoffproduzenten erhebliche Einsparungen bei Ammoniak-Harnstoff-Komplexen ermöglicht.

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Formox: integriertes Verfahren für die UFC-Produktion
Formox: integriertes Verfahren für die UFC-Produktion
(Bild: Johnson Matthey)

Mit Formox hat Johnson Matthey ein integriertes Verfahren für die Produktion von Formaldehyd-Konzentrat (UFC) entwickelt. Das Rohmethanol für die UFC-Anlage wird in der Ammoniakanlage hergestellt. Dabei nutzt der Prozess einen Zustrom, der ansonsten nur Heizwert hat, sowie ein Verfahren, welches sich positiv auf die Ammoniakproduktion auswirkt. Die integrierte Methanol-Produktionseinheit wurde für die optimale Zusammenarbeit mit der integrierten UFC-Anlage entwickelt. Diese Prozesse wurden entwickelt und optimiert, um Komplexität und Kosten zu reduzieren und gleichzeitig die hohe Leistungsfähigkeit anderer Davy- und Formox-Verfahren zu gewährleisten.

Nach Angaben des Unternehmens zeichnet sich das integrierte Verfahren vor allem dadurch aus, dass keine zusätzlichen Arbeitskräfte zum Betrieb der neuen Anlagen benötigt werden, was erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten ermöglicht. Phil Ingram, Market Director für Ammoniak und Derivate bei Johnson Matthey erklärt: „Indem wir ein integriertes Verfahren anbieten, ermöglicht Johnson Matthey Ammoniak-Harnstoff-Produzenten, ihre Betriebskosten zu senken. Bei diesem Verfahren muss kein Methanol oder UFC mehr extern zugekauft werden, was die einheitliche und sichere Versorgung mit diesem Zusatzstoff gewährleistet und in der Folge die Lieferkette vereinfacht, die gesamte Produktion in einem Werk stattfindet.“

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