Funktionale Sicherheit Jetzt kommt die nächste Digitalisierungs-Stufe für funktionale Sicherheit

Quelle: Pressemitteilung Hima 3 min Lesedauer

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Hima treibt die Digitalisierung der funktionalen Sicherheit weiter voran: Das Unternehmen nutzt den Messeauftritt zur Achema 2024 um zu zeigen, wie Anwender in der Prozessindustrie sichere Fernverbindungen in eigenen Safety-Projekten nutzen können.

Auf der diesjährigen Achema präsentiert Hima ein digitales Schaufenster in die Customer Solutions Center. Von links: Sergej Arent (Director Applications) und Jörg de la Motte (CEO)(Bild:  Hima Group)
Auf der diesjährigen Achema präsentiert Hima ein digitales Schaufenster in die Customer Solutions Center. Von links: Sergej Arent (Director Applications) und Jörg de la Motte (CEO)
(Bild: Hima Group)

Digitalisierung muss Mehrwert schaffen – so das Credo der auf sicherheitsgerichtete Automatisierungslösungen spezialisierten Hima Group. Mit einem ganzheitlichen Portfolio an Lösungen für die Digitalisierung des Anlagen-Sicherheits-Lebenszyklus ist das Unternehmen angetreten, den regelwerkskonformen Betrieb von Sicherheitseinrichtungen in der Prozessindustrie deutlich zu vereinfachen.

Digitalisierung über den Sicherheits-Lebenszyklus

Auf der Achema 2024, der Weltleitmesse der Prozessindustrie, zeigt das Unternehmen nicht nur das Portfolio für sicherheitsgerichtete Automatisierungslösungen, sondern nutzt die Präsenz in Frankfurt, um die nächste Stufe der Digitalisierungsstrategie zu zünden. „Sichere Live-Verbindungen aus Frankfurt in unsere Customer Solutions Center in Brühl und Singapur verdeutlichen, was bereits möglich ist und wie konsequent wir die Idee der Digitalisierung des Sicherheits-Lebenszyklus vorantreiben“, erklärt Jörg de la Motte, CEO der Hima Group.

Denn analog zum Messeauftritt können Kunden des Anbieters künftig sichere Verbindungen in die Customer Solutions Center von Hima nutzen, um Sicherheitssteuerungen zu simulieren, die automatische Inventarisierung ihrer Safety Assets zu erproben oder automatische Wiederholungsprüfungen durchzuführen. So lässt sich beispielsweise auch praxisnah zeigen, wie sicherheitsrelevante Anlagen- und Betriebsdaten über Standortgrenzen hinweg zusammengefasst werden können, um die Anforderungen der Norm IEC 61511 zu erfüllen.

Digitales Schaufenster als digitales Testfeld

„Mit unserem Messeauftritt schaffen wir ein digitales Schaufenster in unsere Customer Solutions Center“, verdeutlicht Sergej Arent, Director Applications der Hima Group. So können Kunden ihre Fragestellungen mit Experten des Unternehmens künftig nicht nur ortsgebunden in Präsenz, sondern auch in digitalen Workshops aus der Ferne diskutieren und beleuchten. Daraus resultierende Lösungsansätze lassen sich anschließend mit Hard- und Software des Herstellers sowie von Partnerunternehmen in den Customer Solutions Centern testen und validieren.

Auf der Achema zeigt das Unternehmen, wie das in der Praxis funktioniert: In Live-Workshops wird der Status der Produkte und Lösungen mit Videostreams sichtbar gemacht. So lassen sich Anlagenteile wie beispielsweise Ventilblöcke für Dampfturbinen aus Brühl einbinden und testen, die für einen Transport nach Frankfurt oder zu Kunden zu groß wären. „Durch das digitale Schaufenster in unsere Customer Solutions Center entsteht so auch ein leistungsfähiges digitales Testfeld für unsere Experten, die zum Kunden fahren“, ergänzt Peter Sieber, Vice President Strategic Marketing, einen weiteren Nutzen dieses digitalen Messekonzepts.

Die Safety Lifecycle Digitalization verstehen die Sicherheitsexperten als ganzheitlichen Prozess, der vom Engineering über den Betrieb bis hin zu Erweiterungen und Änderungen reicht und das Handling der Sicherheitstechnik für die Anlagenbetreiber effizienter und einfacher gestalten soll. Denn rund 80 Prozent der Unfälle in Anlagen der Prozessindustrie lassen sich auf menschliche Fehler zurückführen.

Digitalisierte Prozesse bis hin zu automatischen Tests tragen nicht nur dazu bei, Fehler und Informationsverluste zu eliminieren, sondern sorgen aufgrund stringenter Abläufe auch für mehr Sicherheit. Der digitalisierte Ablauf ermöglicht zudem neue Analyse- und Optimierungsmöglichkeiten – beispielsweise, indem Kennzahlen (sogenannte Prozess-KPIs) automatisch ermittelt und dargestellt werden. Dadurch wird eine funktionierende Feedback-Schleife vom Betrieb zu den Sicherheitsexperten möglich. In der Praxis berichten Kunden von Einsparungen von bis zu 70 Prozent.

„In der Prozessindustrie gilt ´Safety first´. Die Digitalisierung der funktionalen Sicherheit führt zu einer höheren Sicherheitsperformance und steigert die Produktivität“, unterstreicht Jörg de la Motte.

Hima Group auf der Achema 2024: Halle 11.1, Stand E26

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