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Chemie 4.0 – Dechema-Kolloquium

Ist Industrie 4.0 Innovationsmotor für die Chemieindustrie?

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Derzeit gebe es zwar noch keine realisierten Leuchtturmprojekte, an denen man sich orientieren könne, doch das könne sich sehr schnell ändern, da alle nötigen Technologien vorhanden seien. Ein großer Stolperstein sei häufig die Unternehmenskultur: „Wer auf die klassischen hierarchisch organisierten Legionen setzt, der darf sich nicht wundern, wenn im Unternehmen voneinander getrennte Datensilos entstehen, die wenig miteinander zu tun haben.“

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Werden Gesetze zum Stolperstein von Chemie 4.0?

Abschließend richtete Dr. Henriette Picot von der internationalen Anwaltskanzlei Bird & Bird das Augenmerk auf rechtliche Fragen von Industrie 4.0. „Eine umfassende Regelung lässt sich meist nur durch vertragliche Vereinbarungen erzielen“, so Picot. Ansonsten könnten unklare Rechtsfragen leicht zum Stolperstein auf dem Weg zur Industrie 4.0 werden. Dies gelte ebenso für den Datenschutz und Haftungsfragen.

Alleine die Vielfalt der präsentierten Themen, sowie die anschließende Diskussionsrunde spiegelten die Komplexität des Themas. Die Vision und die Realität liegen im Moment noch weit auseinander. In einem Punkt waren sich aber nahezu alle Diskussionsteilnehmer einig: Um einen Technologiesprung nicht zu verpassen, muss die schrittweise Umsetzung einzelner Ideen jetzt angegangen werden.

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