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Module für vielfältige Mess- und Regelungsverfahren
Die Wago-Lösung bietet für die vielfältigen Mess- und Regelungsverfahren aus einem Gesamtsystem heraus alle erforderlichen Module. „Außer der hohen Flexibilität stand für uns auch die hohe Ausfallsicherheit im Fokus. Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, bei den Umrüstungen eine zukunftsfähige Hard- und Software einzusetzen, die sich in Industrieapplikationen bewährt hat“, sagt der Diplomingenieur.
Ein weiterer Vorteil, der aus der weiten Verbreitung der Wago-Technik in Industrieanwendungen folgt, liegt in der hohen Verfügbarkeit und schnellen Lieferzeit von Ersatzteilen oder neu zu integrierenden Funktionsklemmen. Die Flexibilität in der Kombinatorik erhöht den Komfort, Anwendungen individuell skaliert auszurüsten und an die Bedürfnisse des Betreibers anzupassen.
Damit werden exakt nur die Funktionen eingebaut, die auch wirklich benötigt werden. Das I/O-System bietet diverse Schnittstellen, darunter Profibus DP oder das Hart-Protokoll, um komfortabel Messsysteme zu integrieren. Über spezielle Busklemmen können eigensichere Stromkreise direkt mit dem I/O-System verbunden werden.
Eine Besonderheit in Lünen stellt die Redundanz der Kommunikation dar. Das I/O-System 750 kann auf zwei unabhängigen Wegen Daten und Störungen melden. Wird die Betriebsdatenebene über den skizzierten VPN-Tunnel zu einem SQL-Server hergestellt, ist die Wago-Technik zudem in der Lage, per gesondertem Exchange-Server eigenständig E-Mails abzusetzen. Diese landen im Falle einer Störung dann direkt auf einem Smartphone im Service der SAL. Die Datenverbindung per Exchange-Server kommt auch dann als Backup-System zum Einsatz, wenn die Netzwerkkommunikation gestört ist.
Schneller richtig reagieren
Das Beispiel Lünen zeigt, wie sich heute mit interaktiven Lösungen zur Fernüberwachung und Fernwirkung Anlagen effektiver betreiben lassen, bei gleichzeitiger Senkung von Personal- und Sachkosten. Der Einsatz der standortunabhängigen und hochverfügbaren IP-Technologie ermöglicht – gepaart mit dem Zugriff via VPN-Technologie – den sicheren Zugriff auf alle Anlagen und deren intuitiv bedienbare Bedienung auf PCs, Tablets oder Smartphones über einen Internetbrowser.
Demgegenüber, so die Erfahrungen im Hause Dr. Bellwon, werden in vielen Kanalnetzen im Störungsfall immer noch reine Sammelmeldungen an das Bereitschaftspersonal übertragen. „Dadurch vergeht wertvolle Zeit, bis schwerwiegende Fehler lokalisiert, analysiert und behoben werden können“, weiß Lars Laubenthal.
* Der Autor arbeitet im Market Management Industrie & Prozess (MMIP) Wasser/Abwasser bei der Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG, Minden.
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