Leckageüberwachung

Internet-basierte Datenübertragung zur Pipeline-Überwachung

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Die beim taiwanesischen Anwender verwendeten Feldsensoren befinden sich in einer explosionsgefährdeten Zone, was ihre Ankopplung über einen Trennverstärker mit ATEX-Zulassung bedingt. Die Trennverstärker verfügen zusätzlich über einen Signalsplitter, sodass sich die 4…20mA-Signale an ein sekundäres System des Anwenders weiterleiten lassen. Auf diese Weise können die vorhandenen Sensoren ihre ursprünglich angedachte Überwachungsfunktion wahrnehmen. Unter günstigen Umständen muss der Anwender also keine weiteren Sensoren installieren und spart damit Kosten ein.

Bildergalerie

Verdrahtete Montageplatte als einsatzbereite Lösung

In der ersten Projektphase besteht die Applikation des taiwanesischen Anwenders aus vier entlang der Pipeline verbauten Feldeinheiten. Die vierte Einheit liegt bereits auf dem Gelände des Tanklagers, auf dem auch die Leitwarte mit dem Pipe Patrol-Server angesiedelt ist. In den nächsten Schritten wird die Überwachung auf die restlichen Pipelines ausgeweitet. Die Konfiguration der Feldeinheiten erfolgt über ein Webinterface, weshalb kein Display notwendig ist, das unter Umständen lediglich zur Inbetriebnahme dient und ansonsten keine andere Funktion hat. Das Webinterface lässt sich auf jedem Notebook mit einem Standard-Webbrowser öffnen. Der Webserver läuft dabei auf der Steuerung.

Um die Installation vor Ort flexibel und schnell durchführen zu können, sind die Feldeinheiten als verdrahtete Montageplatten angeliefert worden. Jede Einheit ist vollständig dokumentiert und kann jederzeit kurzfristig reproduziert werden. So hat der Anwender die Möglichkeit, die Anlage einfach zu erweitern oder die Feldeinheit zur Erfassung zusätzlicher Messgrößen zu nutzen.

Bei der Lösung als verdrahtete Montageplatte, die einsatzbereit in einem Gehäuse oder Schaltschrank verschickt wird, handelt es sich um einen weiteren Baustein, der dem Anwender eine Technologie durch Modularität verständlich und folglich einfacher anwendbar macht. Außerdem setzt der Ansatz das Ziel des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 um. Entsprechende Lösungen werden im Vertical Market Management von Phoenix Contact speziell für jeden industriellen Bereich entwickelt. Eine Tochtergesellschaft der Phoenix Contact-Gruppe überführt das Konzept dann in komplette Funktionseinheiten wie verdrahtete Montageplatte oder komplett bestückte Schaltschränke.

Sie planen eine Modernisierung Ihrer Anlage(n)? Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf process.de/anlagen-modernisierung

* T. Glas, Industry Management Process, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont.

(ID:45293829)