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Ex-Schutz ist grenzübergreifend
Für den nordamerikanischen und kanadischen Markt benötigen Füllstandmelder Zulassungen nach z.B. FM und CSA. Gängig ist nach wie vor das Division-System, bei dem die Einteilung der explosionsgefährdeten Bereiche nach Class, Division und Group erfolgt. Es existiert parallel auch das Zonensystem, das dem Atex-System sehr ähnlich ist.
Die Prinzipien der Explosionsvermeidung (Zündschutzarten) sind gleich dem europäischen System, wobei die Bezeichnungen unterschiedlich sind (z.B. „Dust Ignition Proof (DIP)“ für die Staub Zündschutzart, „Gehäuse“ oder “Explosion Proof (XP)“ für die druckfeste Kapselung).
Der osteuropäische Markt fordert eigene Zertifikate. Für die Einfuhr nach Russland benötigen die Geräte eine Gost-R-Zulassung, für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ist zusätzlich eine RTN-Ex-Zulassung erforderlich. Diese basiert im Wesentlichen auf einer vorhandenen Atex-Zulassung und berücksichtigt zusätzlich länderspezifische Besonderheiten.
In der Ukraine ist eine Konformitätserklärung des Institutes TCC ExE erforderlich. Diese besagt, dass Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden dürfen. Auch sie basiert auf bestehenden Atex-Zulassungen. Rotonivo und Vibranivo besitzen die Zulassungen und sind problemlos einsetzbar.
* Der Autor arbeitet als technischer Leiter, die Autorin im Marketing bei UWT. Kontakt: Tel. +49 (0)8 31 / 5 71 23 - 0
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