Digitalfunkgerät Integriertes Duplex-Digitalfunkgerät für Ex-Bereiche

Redakteur: Gabriele Ilg

Das neue Digitalfunkgerät, integriert in ein HeavyDuty-Headset, in explosionsgeschützter (eigensicherer) Ausführung “Atex” von CeoTronics ermöglicht digitale Vollduplex-Kommunikation für bis zu fünf mobile Teilnehmer in explosionsgefährdeter Umgebung.

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Die Funkreichweite ist von den örtlichen Gegebenheiten abhängig und beträgt bis zu 150 Meter. Die Kanalwahl erfolgt automatisch durch die Headsets. Die Dect-Technologie garantiert eine hohe Abhör- und Störsicherheit.

Bis zu fünf mobile Teilnehmer je Gruppe können mit den CT-Dect-Headsets im Atex-Bereich duplex kommunizieren, ohne eine PTT zu drücken, ohne eine Vox-Funktion aktivieren zu müssen und ohne eine Vox-Funktion ständig den wechselnden Lärmpegeln anzupassen.

Beide Hände sind immer für die eigentliche Arbeit frei. Jederzeit sind Kollegen ansprechbar; jeder kann um Hilfe rufen oder wichtige Informationen geben, dann wenn es nötig ist und nicht erst wenn der Sende-Kanal wieder frei wird.

Durch bessere Kommunikationstechnik erhöht sich die Arbeitssicherheit und es passieren weniger Unfälle aufgrund mangelnder oder schlechter Verständigung. Der Arbeitsprozess beschleunigt sich durch bessere Absprache und Koordination.

Durch weniger Unfälle und Missgeschicke reduzieren sich die Reparatur-/Wartungskosten. Zielgruppen für das neue CT-Dect-Headset/Ex sind die chemische und petrochemische Industrie, Kraftwerke, Öl-Plattformen/-Förderanlagen, Pipeline-Inspektionsteams, Crews der Öl-Gas-Transportschiffe sowie Werksfeuerwehren.

Das Headset schützt vor schädigendem Umgebungslärm und ermöglicht Kommunikation in lärmerfüllter Umgebung. Es kann sowohl als Kopf-/Nackenbügelvariante als auch mit Helmadaptern bestellt werden.

Das Mikrofon des Headsets ist entweder ein geräuschkompensierendes Schwanenhalsmikrofon mit Windschutz oder ein Kehlkopfmikrofon. Das CT-Dect-Headset/Ex ist als eigensicheres Betriebsmittel gemäß den europäischen Normen EN 60079-0:2000 und EN 60079-11:2007 ausgeführt uns entspricht der Schutzstufe „II 2 G Ex ib IIB T4“.

Es besteht zum Großteil aus nicht leitfähigem Kunststoff und ist so gestaltet, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch (Gasgruppe IIB) keine unzulässige elektrostatische Aufladung erfolgt.

Die Stromversorgung geschieht über ein in der rechten Gehörschutzschale fest verbauten modernen Lithium-Polymer-Akku, der bei Dauerbetrieb (Dauer-Senden/-Empfangen) eine Betriebszeit von etwa zehn Stunden ermöglicht.

Da die Akku-Schale über einen Stecker in Sekundenschnelle ausgetauscht werden kann, werden Ausfallzeiten minimiert. Die Sendeleistung beträgt maximal sicherheitstechnische unbedenkliche 500 mW.

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