Konzepte und Lösungen Infraserv Höchst macht Industriestandorte fit für den Wettbewerb
Standorte verursachen Kosten, die kaum klar zu fassen sind und nur wenig zur Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes beitragen. Der Betrieb von Industriestandorten bietet erhebliche Effizienzsteigerungspotenziale für produzierende Unternehmen.
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Kosten für Sekundärprozesse rund um die eigentliche Produktion müssen transparent dargestellt werden, um sie zu optimieren und so die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens erheblich zu steigern. Dies gilt insbesondere für Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche und der artverwandten Prozessindustrien mit ihren speziellen Infrastrukturanforderungen.
Infraserv Höchst, als Betreibergesellschaft des 4,6 km² großen Industrieparks Höchst in Frankfurt/Main, hat Erfahrung bei Betrieb, Regie und Management von Industriestandorten. Das Erfolgsrezept für den sich dynamisch entwickelnden Industriepark Höchst ist jetzt auch ein Infraserv-Produkt geworden: „Standort.Fitness.“
Standortbetrieb für Chemie und Pharma ist ein komplexes Geflecht aus Ver- und Entsorgungsprozessen, Logistik- und IT-Services, Facility Management und Umweltschutz, Sicherheitsleistungen und Gesundheitsmanagement. Im Industriepark Höchst reicht die Palette der von Infraserv Höchst angebotenen Services noch weiter, bis hin zu Aus- und Weiterbildung oder Technikumsleistungen. So können sich die rund 90 Standortgesellschaften, die rund 22 000 Mitarbeiter beschäftigen, auf ihr jeweiliges Kerngeschäft konzentrieren.
Dass dieses 1997 mit Gründung von Infraserv Höchst kreierte Betreibermodell funktioniert, zeigt die erfolgreiche Entwicklung des Industrieparks: Die Investitionen der Standortunternehmen erreichten im vergangenen Jahr mit mehr als 600 Millionen Euro Rekordniveau, auf über 3,7 Milliarden Euro summieren sich die Investitionen für die Jahre 2000 bis 2008.
Die Attraktivität des Standortes basiert nicht zuletzt auf der leistungsfähigen, den speziellen Anforderungen der Standortgesellschaften entsprechenden Infrastruktur. Zur Energie- und Rohstoffversorgung gehört auch die Bereitstellung von Prozessdampf oder Reinstwasser, im Entsorgungsbereich können alle anfallenden Abfälle und Abwässer professionell und umweltgerecht entsorgt werden, die Logistik-Experten verstehen sich insbesondere auf den Umgang mit Gefahrgütern, und im Bereich Facility Management ist das erforderliche Wissen rund um Planung, Errichtung und Betrieb von anspruchsvollen Forschungs- und Laborgebäuden vorhanden.
Intelligente Vernetzung von Sekundärprozessen
„Standort.Fitness“ bietet die intelligente Vernetzung dieser und vieler anderer Sekundärprozesse zu einem ganzheitlichen Konzept, das es ermöglicht, Effizienz und Qualität zu steigern und Kostenstrukturen zu optimieren.
Einer der Vorteile besteht in der Kostentransparenz: wozu u.a. die dezidierte Aufschlüsselung der Sekundärprozesse und der damit verbundenen Kosten gehört, denn nur so können Einsparpotenziale realisiert werden.
Werden Sekundärprozesse mitsamt der damit verbundenen Kosten vom eigentlichen Kerngeschäft getrennt betrachtet, können durch professionelles Management und Synergieeffekte Einsparungen von bis zu 20 Prozent erzielt werden. Dabei wendet Infraserv Höchst das bei vielen Unternehmen praktizierte Effizienzsteigerungsprogramm Six Sigma an. Inzwischen konnten mehr als 400 Projekte realisiert werden. Der Gesamtnutzen aus den Projekten beläuft sich bei Infraserv Höchst auf mehr als 43 Millionen Euro, das Ergebnis wurde um 10,4 Millionen Euro gesteigert.
Bis zu 75 Prozent Ergebnissteigerung sind möglich
Wenn die Infrastrukturkosten, die bei Chemie-Unternehmen in der Regel zwischen 10 und 15 Prozent des Umsatzes ausmachen, tatsächlich um bis zu 20 Prozent reduziert werden können, ergibt dies bei einer Ergebnis-Marge zwischen einem und 20 Prozent eine Ergebnissteigerung von 10 bis 75 Prozent. Mit dem professionellen Betrieb von Industriestandorten kann die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig in erheblich gesteigert werden.
Neben der Kostenreduzierung sowie der Steigerung der Transparenz und der Performance des Unternehmens gehört auch die Erhöhung der Flexibilität zu den Vorteilen von „Standort.Fitness“. Ein professioneller Dienstleister kann für seine Kunden schneller Kapazitätsanpassungen bei Infrastruktureinrichtungen realisieren als dies einem produzierenden Unternehmen bei eigenen Ver- und Entsorgungseinrichtungen möglich wäre. Ein weiterer Kundenvorteil: Risikominimierung. Ob es um komplexe Entsorgungsprozesse geht, GMP-gerechtes Facility Management, ein Gefahrenabwehrkonzept gemäß Störfallverordnung oder die Einhaltung aller Lagerungsvorschriften für Gefahrstoffe — bei vielen Sekundärprozessen ist viel Expertenwissen nötig, um Rechtssicherheit zu gewährleisten und Risiken für das Unternehmen auszuschließen. Wer diese Prozesse einem professionellen Dienstleister anvertraut, entledigt sich gleichzeitig auch der damit verbundenen Risiken.
GIS Infrasite: Neuer Partner für ganzheitlichen Standortbetrieb
Infraserv Höchst betreibt mit rund 2700 Mitarbeitern seit mehr als zehn Jahren den Industriepark Höchst. Über die Tochtergesellschaft Infrasite wurde zum 1. April 2009 gemeinsam mit dem Berliner FM-Dienstleister GIG ein Joint-Venture gegründet: GIS Infrasite, bundesweit agierender Spezialist für den Betrieb von Industriestandorten und Infrastrukturen. Die spezifische Erfahrung von Infraserv Höchst und die Marktkenntnis des FM-Spezialisten GIG ergänzen sich, sodass sich GIS Infrasite bereits nach wenigen Monaten erfolgreich auf dem Markt etablieren konnte.
Infrasite Griesheim betreibt Industriestandort
Zum 1. September hat Infrasite Griesheim, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Infrasite, den Betrieb des Standortes in Griesheim bei Frankfurt von Clariant übernommen. Das Unternehmen zeichnet nun für verschiedene Ver- und Entsorgungsservices sowie Bereiche wie die Bautechnik, die Sozialbetriebe, die Telefonie oder die Werksmedizin verantwortlich. Das dem 60 Hektar großen Gelände sind rund 1400 Mitarbeiter bei 32 Unternehmen beschäftigt.
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