Anlagenerweiterung Ineos erweitert Diisobutylenanlage

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Ineos erweitert seine Diisobutylenanlage und baut eine neue Destillationskolonne ein. Damit kann das Unternehmen die Produktionsmenge steigern und die Reinheit der Chemikalie erhöhen.

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Der Mittelteil der Destillationskolonne wird am Kai entladen .
Der Mittelteil der Destillationskolonne wird am Kai entladen .
(Bild: Ineos)

Ineos produziert seit über 50 Jahren Isobuten-Oligomere am Standort Köln und blickt damit auf eine lange Tradition zurück. Genauso lange existiert die Diisobutylenanlage (DIB)-Anlage, die in dieser Zeit einige Male modernisiert, dem Stand der Technik angepasst und erweitert wurde.

Die Diisobutylen-Anlage dient der Herstellung von verschiedenen Alkenen (C4- bis C20-Olefine), die zu Isoparaffinen hydriert werden können (im Wesentlichen Isooctan, Isododecan und Isohexadecan). Einsatzstoff ist C4-Raffinat I, ein im Wesentlichen aus iso-Buten bestehendes Gemisch.

Zurzeit erweitert das Unternehmen die Anlage wieder und steigert damit die Poduktionskapazität sowie die Reinheit des Diisobutylens. Das Herzstück des neuen Anlagenteils ist eine etwa 75 Meter hohe Destillationskolonne, die in drei Teilen zu je etwa 25 Metern Länge geliefert, bei Ineos in Köln vor Ort zusammengefügt und ins bereits errichtete Stahlgerüst installiert wird.

Zusammen mit zahlreichen Wärmetauschern, Behältern, Pumpen und Rohrleitungen mit einer Länge von fünf Kilometern wird die Montage noch einige Monate dauern. Im kommenden Jahr soll der neue Anlagenteil in Betrieb genommen werden.

Gebaut und zusammengestellt wurde die Destillationskolonne von der Firma Ellimetal mit Sitz in Belgien. Lizenzgeber für die IsopureTM-Technik ist die Firma Axens aus Frankreich. Die Aufstellung der Kolonne erfolgt durch die Firma Viktor Baumann aus Bornheim.

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