Qualitätssicherung in der Brennstoffzellenproduktion Inline-Röntgenfluoreszenzmessung: Weniger Ausschuss, optimierter Materialeinsatz und niedrigere Kosten

Quelle: Pressemitteilung Horiba 1 min Lesedauer

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Hroriba hat die Inline-Röntgenfluoreszenzmessung für die Herstellung von Brennstoffzellen- und Elektrolyseuren weiter entwickelt. Die Echtzeitbestimmung der Schichtdicke und Elementbeladung spart Geld, erhöht die Qualität und es gibt weniger Ausschuss, sagt der Hersteller.

Horiba macht Inline-RFA-Monitoring für Produktionsprozesse von Energieanwendungen verfügbar.(Bild:  Horiba)
Horiba macht Inline-RFA-Monitoring für Produktionsprozesse von Energieanwendungen verfügbar.
(Bild: Horiba)

Die Inline-Röntgenfluoreszenzmessung ermöglicht die quantitative Bestimmung der Dicke oder Beladung von Elementen während der Produktion in Echtzeit. Es ist nicht mehr nötig, das Produkt aus dem Prozess zu nehmen und eine zeitaufwändige Analyse im Labor durchzuführen. Mit der im nächsten Jahr verfügbaren Prozesssoftware und der Unterstützung von Standard-Kommunikationsprotokollen will Hersteller Horiba die Qualitätskontrolle in Echtzeit verbessern.

Bei der Herstellung von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren soll das Kosten sparen, da Ausschuss vermieden und der Materialeinsatz im Prozess, insbesondere bei Edelmetallen, verringert wird. Darüber soll das Inline-RFA-Monitoring auch zu einer nachhaltigeren Produktion beitragen, da Ressourcen geschont werden. Insgesamt werde eine höhere Produktionseffizienz erreicht, hebt der Hersteller hervor. .

Spezielle Messgeräte für Brennstoffzellen und Elektrolyseure

Während die Inline-RFA-Technologie in vielen Industriezweigen eingesetzt werden kann, entwickelt Horiba Messgeräte und Software speziell für die Herstellung von Brennstoffzellen- und Elektrolyseuren. Bei der Brennstoffzellenproduktion können selbst kleine Ungenauigkeiten des verwendeten Materials auf der Katalysatorschicht zu einer schlechten Leistung der Brennstoffzelle und hohen Kosten führen. Denn das Material der beidseitig beschichteten Membran macht fast 80 Prozent der Gesamtkosten der fertigen Membran-Elektroden-Einheit aus.

Dank der Echtzeitanalyse können Ungenauigkeiten in der Schichtdicke oder der Elementbeladung sofort korrigiert werden. Die modulare Prozesssteuerungssoftware von lässt sich einfach in Produktionsprozesse integrieren und anpassen. Die Kommunikation zwischen Produktionsgeräten über eine sichere IoT-Infrastruktur kann zum Beispiel Membranen mit einer zu geringen Beschichtung automatisch wieder durch den Beschichtungsprozess schicken.

Das Monitoringsystem soll die bestehenden Produkte MESA-50 und XGT-9000 ergänzen und ist laut Herstellerangaben noch in diesem Jahr verfügbar.

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