GPC/SEC Hochtemperatur-System für die Charakterisierung von Polymeren
Viscotek hat ein neues Hochtemperatur GPC/SEC-System (HT-GPC) für die Charakterisierung von Polymeren vorgestellt.
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Das neue Hochtemperatur GPC/SEC-System (HT-GPC) Modell 350 von Viscotek wurde speziell für die Charakterisierung von Polyolefinen und anderen Polymeren, die nur bei hohen Temperaturen gelöst werden können, entwickelt. Mit dem neuen Detektorsystem können absolute Molekulargewichte ohne Extrapolation oder Korrektur der Messdaten bestimmt werden. Weiterhin lassen sich molekulare Größen von Polymerproben wie hydrodynamische Radien und Trägheitsradien bis unter einem Nanometer bestimmen. Auch intrinsische Viskositäten und Informationen über den Verzweigungsgrad, die Struktur und das Aggregationsverhalten einer Probe können in einem einzigen GPC/SEC-Experiment ermittelt werden.
Zusätzlicher Infrarot (IR)- und/oder UV-Detektor möglich
Das System kann zusätzlich mit einem Infrarot (IR)-Detektor ausgerüstet werden, um Kurzkettenverzweigungen zu bestimmen. Mit einem UV-Detektor kann darüber hinaus die Zusammensetzung von Copolymeren ermittelt werden. Das modulare System umfasst einen integrierten Hochtemperatur-Dreifachdetektor (HT-TDA), eine automatische Probenvorbereitung mit Injektionssystem (Autosampler), eine pulsationsarme isokratische Pumpe sowie einen Degasser. Weiterhin ist die bewährte Omnisec GPC/SEC-Software zur Steuerung des gesamten Systems und Auswertung aller vorhandenen Messdaten enthalten. Das System kombiniert die Kleinwinkel-Lichtstreuung (LALS = Low Angle Laser Light Scattering) mit der Viskositätsdetektion und einer Konzentrationsmessung. Alle Detektoren sind in einem temperierten Gehäuse integriert (Temperaturbereich 30 °C bis 175 °C) welches für bis zu vier analytische GPC/SEC-Trennsäulen Platz bietet.
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