Weiterbildungsangebote Veranstaltungen zu den Themen Anlagenplanung, Brandschutz und Kryostatbau

Von MA Alexander Stark 2 min Lesedauer

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Das Haus der Technik bündelt 2026 mehrere Weiterbildungsangebote zu zentralen Industriethemen. Im Fokus stehen Anlagenplanung für die Prozessindustrie, Brandschutz in Tank- und Gefahrgutlagern sowie Kryostatbau.

Das HDT vermittelt in seiner Tagung aktuelles Praxiswissen zu Brand- und Explosionsschutz in Tank- und Gefahrgutlagern.(Bild:  HDT / KI-generiert)
Das HDT vermittelt in seiner Tagung aktuelles Praxiswissen zu Brand- und Explosionsschutz in Tank- und Gefahrgutlagern.
(Bild: HDT / KI-generiert)

Das Haus der Technik (HDT) bietet 2026 mehrere Weiterbildungsveranstaltungen an, die sich mit zentralen Herausforderungen der Industrie befassen. Die Themen reichen von der Anlagenplanung für die Prozessindustrie über den Brandschutz in Tank- und Gefahrgutlagern bis hin zum Kryostatbau. Damit adressiert das HDT sowohl Fragen der technischen Auslegung und Wirtschaftlichkeit als auch Sicherheitsanforderungen und spezielles Know-how für Zukunftsfelder wie Wasserstoff, Medizin und Raumfahrt.

Den Auftakt macht am 9. und 10. Juni 2026 das neue Intensivseminar „Anlagenplanung für die Prozessindustrie – Projekte steuern, Technik gestalten“. Die zweitägige Veranstaltung vermittelt Ingenieuren praxisnahes Wissen für die Steuerung von Projekten und die Bewertung technischer Konzepte. Am ersten Tag geht es um die einzelnen Phasen des Planungsprozesses von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme unter Berücksichtigung bewährter Projektmanagement-Methoden. Der zweite Seminartag widmet sich der Basisplanung, unter anderem der Erstellung von Fließbildern, der Dimensionierung sowie der Bewertung technischer Lösungen. Weitere Schwerpunkte sind wirtschaftliche Optimierung, prozesstechnische Freiheitsgrade und der Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

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Am 25. Juni 2026 folgt die Tagung „Brandschutz im Tank- und Gefahrgutlager“, die in Essen sowie online angeboten wird. Die bundesweit staatlich anerkannte Fortbildung richtet sich an Immissionsschutz- und Störfallbeauftragte im Sinne der 5. BImSchV. Inhaltlich stehen rechtliche Pflichten, technische Regeln für die Anlagensicherheit sowie konkrete Praxisfragen des Brand- und Explosionsschutzes im Mittelpunkt. Dazu gehören unter anderem Beiträge zu Schaummitteln, Brandschutzsystemen und zur Abschätzung von Störfallausmaßen. Einen besonderen Stellenwert haben Erfahrungsberichte aus realen Einsätzen von Werkfeuerwehren sowie Diskussionsrunden mit Fachleuten.

Im September ergänzt das HDT sein Programm um das dreitägige Seminar „Kryostatbau: Grundlagen und Arbeitstechniken, Materialien, Komponenten, Mess- und Regeltechnik, Konstruktionsbeispiele“, das am 22. und 23. September 2026 in Karlsruhe stattfindet. Die Veranstaltung vermittelt Grundlagen der Kryotechnik und richtet sich an Fachkräfte, die sich mit sehr niedrigen Temperaturen und deren technischer Beherrschung befassen. Behandelt werden unter anderem Thermodynamik, Werkstoffe und Materialeigenschaften, Komponenten, Kühlarten, thermische Isolation, Mess- und Regeltechnik, Sicherheitskonzepte und Normen. Ergänzt wird das Seminar durch eine Exkursion zu den kryotechnischen Einrichtungen des Instituts für Technische Physik am KIT Campus Nord in Karlsruhe.

Mit den drei Veranstaltungen reagiert das HDT auf den steigenden Weiterbildungsbedarf in Bereichen, die für Industrieunternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Während in der Prozessindustrie effiziente und wirtschaftliche Anlagenplanung gefragt ist, rückt im Umgang mit Gefahrstoffen die betriebliche Sicherheit noch stärker in den Fokus. Gleichzeitig wächst mit Anwendungen in Energie, Medizin und Raumfahrt auch der Bedarf an spezialisiertem Wissen in der Kryotechnik.

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