Power-to-X Methanol-Anlage in Leuna
Power-to-X: Kein Methanol ist auch keine Lösung!

Von Dominik Stephan 3 min Lesedauer

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Power-to-X-Kraftstoffe sind umstritten – trotzdem bleibt der Retortensprit ein zentraler Baustein vieler Defossilisierungsprojekte. Neben dem schwierig zu händelnden Wasserstoff steht Methanol im Fokus. In Leuna geht rund hundert Jahre nach der ersten Methanol-Produktion ein vielversprechendes Power-to-X-Projekt an den Start.

Verkehrsminister Volker Wissing eröffnete im September die weltweit erste Pilotanlage zur kosteneffizienten Herstellung von grünem Methanol im Chemiepark in Leuna.(Bild:  Paul-Philipp Braun/ PPBraun)
Verkehrsminister Volker Wissing eröffnete im September die weltweit erste Pilotanlage zur kosteneffizienten Herstellung von grünem Methanol im Chemiepark in Leuna.
(Bild: Paul-Philipp Braun/ PPBraun)

Was niemand im Glas haben will, ist als grüner Kraftstoff heiß begehrt: Methanol. Der einfachste der Alkohole könnte als Power-to-X-Produkt zum Antrieb von Schiffen, LKW oder Flugzeugen dienen und als Rohstoff „grünen“ Elektrolyse-Wasserstoff verwenden. Denn während Wasserstoff flüchtig ist und tiefkalt oder unter hohem Druck gelagert werden muss (eines der zentralen Probleme der Wasserstoffwirtschaft) ist Methanol bei Normalbedingungen stabil und flüssig. Schon heute könnte Methanol als Energieträger für die Zwischenspeicherung von Strom aus erneuerbaren Energien im Vergleich mit Wasserstoff bis zu 40 Prozent der Kosten sparen helfen.

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