Sustainable Aviation Fuel Grünes Flugbenzin für Niederbayern? Straubing prüft SAF-Machbarkeit

Quelle: Pressemitteilung EDL 1 min Lesedauer

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Eine Idee macht noch keine Anlage: Industrieprojekte beginnen nicht mit dem Bau, sondern auf der Basis belastbarer Entscheidungsgrundlagen für Investoren, Betreiber und Behörden – und Machbarkeitsstudien spielen dabei eine zentrale Rolle. So auch beim Thema nachhaltiger Flugkraftstoff im niederbayrischen Straubing.

„Wir schaffen eine Entscheidungsgrundlage am Anfang eines Projekts. Unsere Aufgabe ist es, Komplexität zu strukturieren und Entscheidungssicherheit herzustellen, bevor Engineering und Bau beginnen“, so Jan Schwartze, Bereichsleiter Technologie & Verfahrenstechnik der EDL. (Bild:  EDL)
„Wir schaffen eine Entscheidungsgrundlage am Anfang eines Projekts. Unsere Aufgabe ist es, Komplexität zu strukturieren und Entscheidungssicherheit herzustellen, bevor Engineering und Bau beginnen“, so Jan Schwartze, Bereichsleiter Technologie & Verfahrenstechnik der EDL.
(Bild: EDL)

Wie fliegen wir in Zukunft? Während batterieelektrische Autos mehr und mehr zum Alltag gehören, ist der Luftverkehr fest in der Hand flüssiger Kraftstoffe. Kaum ein Luftfahrtexperte glaubt daran, dass das in Zukunft anders wird. Sind nachhaltige Luftfahrtkraftstoffe (SAF Sustainable Aviation Fuels) aus nichtfossilen Rohstoffen eine Alternative? Zumindest in Straubing (Niederbayern) stellt man sich am örtlichen Regionalflughafen Straubing-Wallmühle genau diese Frage.

Zur Klärung hat der Anlagenbauer EDL eine Machbarkeitsstudie zur Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) in der Region im Auftrag des Flugplatzes sowie des Zweckverbands Hafen Straubing-Sand (ZAW-SR) abgeschlossen. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob und unter welchen Rahmenbedingungen eine regionale SAF-Produktion wirtschaftlich und nachhaltig realisierbar ist. EDL analysierte dafür geeignete Herstellungsverfahren, Technologiegeber, erforderliche Standortbedingungen sowie die potenzielle Rohstoffverfügbarkeit. Die Ergebnisse dienen nun als belastbare Grundlage für weitere Planungen.

„Wir schaffen eine Entscheidungsgrundlage am Anfang eines Projekts. Unsere Aufgabe ist es, Komplexität zu strukturieren und Entscheidungssicherheit herzustellen, bevor Engineering und Bau beginnen“, so Jan Schwartze, Bereichsleiter Technologie & Verfahrenstechnik der EDL. „Nur wenn Rahmenbedingungen, Kosten, Genehmigungen und Versorgungsketten realistisch bewertet sind, können nachhaltige Industrieprojekte erfolgreich umgesetzt werden.“

Der Leipziger Anlagenbauer EDL hat über 20 Jahre Erfahrung mit Machbarkeitsstudien für Projekte der Prozessindustrie, etwa zu technischen Konzepten, Prozessrouten, Energie- und Stoffströmen sowie Investitions- und Betriebskosten. Seit 2017 liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Studien für Projekte in Bereichen wie nachhaltige Kraftstoffe, Wasserstofferzeugung, Defossilisierung sowie Lösungen zur Kreislaufwirtschaft.

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