Contract Manufacturing

Große Pharmaunternehmen setzen auf Contract Manufacturing

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Dennoch dürften die strikten gesetzlichen Anforderungen einigen Druck auf Auftragshersteller ausüben. Da die rechtlichen Rahmenbedingungen in Europa aufgrund von Kontaminationsproblemen, Sicherheitsstandards und Arzneimittelrückrufen zunehmend strenger werden, dürften die Kosten für Zulassungsverfahren einen Großteil der Fixkosten von Auftragsherstellern ausmachen. Trotz dieser Herausforderungen sind die Aussichten für den Markt extrem positiv. Frost & Sullivan rechnet für den europäischen Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 10,9 Prozent für den Zeitraum von 2011-2018, während für die entsprechende Biotech-Sparte eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 12,1 Prozent für denselben Zeitraum zu erwarten ist.

„Obwohl die Nachfrage nach Fertigungskapazität steigt, sollten Auftragshersteller bei der Planung eines Kapazitätsausbaus sorgfältig Nutzen und Risiken abwägen, um nicht durch Überkapazitäten belastet zu werden, die in der Folge zur Übernahme kleinerer Auftragshersteller durch größere Unternehmen führen könnten,” warnt Aiswariya. „Für richtig positionierte und technologisch entsprechend gerüstete Auftragshersteller ergibt sich in diesem kapitalintensiven und technologiegetriebenen Markt für Auftragsfertigung sicherlich ein enormes unerschlossenes Potenzial.“

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