Die groninger Gruppe hat die Reinraumtechnik Ulm GmbH (RTU) übernommen. Mit diesem Schritt erweitert das familiengeführte Unternehmen mit Hauptsitz in Crailsheim nicht nur sein technologisches Portfolio, sondern stärkt zugleich seine Kompetenz in einem Bereich, der für die pharmazeutische Industrie von zentraler Bedeutung ist: die Reinraum- und Isolatorentechnologie.
Jens Groninger (links) und Dietmar Renz, Geschäftsführer von Reinraumtechnik Ulm
(Bild: Groninger)
Groninger hat den Anlagen- und Reinraumtechnik-Spezialisten Reinraumtechnik Ulm gekauft. Schon länger hatte Firmengründer Dietmar Renz, diesen Schritt vorbereitet und einen passenden Partner gesucht. Mit dem Crailsheimer Spezialisten für Sterilabfüllung hat er nun den passenden gefunden. Auch bei Groninger ist man überzeugt von dem Kauf und plant das Portfolio auszuweiten. Vor allem die Isolatorkompetenzen von Reinraumtechnik Ulm sieht man in Cailsheim als Ergänzung.
Über Reinraumtechnik Ulm
Die Reinraumtechnik Ulm GmbH (RTU) ist ein spezialisierter Anbieter von GMP- und FDA-konformen Reinraumsystemen für Produkt- und Personenschutz mit Sitz in Ulm. Seit der Gründung im Jahr 2002 entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für die pharmazeutische und biotechnologische Industrie – insbesondere für Anwendungen mit höchsten Anforderungen an Reinheit, Sicherheit und regulatorische Standards. RTU steht für technische Exzellenz, partnerschaftliches Arbeiten und ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen sensibler Produktionsumgebungen.
Die Übernahme der RTU markiert für den Geschäftsführer Jens Groninger einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Maschinenbauers: Die Reinraumtechnik Ulm ist in der Pharma- und Biotechbranche ein etablierter Spezialist für individuelle Reinraumsysteme und Isolatorentechnologie. Das Unternehmen mit Sitz in Ulm entwickelt seit über zwei Jahrzehnten maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle pharmazeutische Anwendungen – insbesondere dort, wo höchste Reinheits- und Sicherheitsstandards gefragt sind.
„Unsere Kunden haben uns in den letzten Jahren immer wieder gespiegelt, dass der Wunsch nach einer Ergänzung unseres Produktportfolios wächst – mit der Übernahme der RTU reagieren wir konsequent auf diese Nachfrage“, sagt Groninger. Langfristiges Ziel sei es, Kunden weltweit mit ganzheitlichen Lösungen zu begleiten – zuverlässig, partnerschaftlich und innovationsgetrieben.
Gemeinsames Angebot wird Zeit brauchen
So ambitioniert dieser Schritt auch klingen mag – er werde mit Bedacht und Weitsicht gestaltet, heißt es in der Presserklärung. Denn gerade die pharmazeutische Industrie stelle höchste Ansprüche an Sicherheit, regulatorische Konformität und Präzision. „Wir gehen diesen Weg mit großer Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein – aus Respekt vor gewachsenen Strukturen, den Standards der Branche und der Rolle, die wir als Teil dieses sensiblen Umfelds einnehmen.“
Über Groninger
Groninger gehört zu den international führenden Herstellern von Füll- und Verschließmaschinen für die Pharma-, Consumer-Healthcare- und Kosmetik-Industrie.
Der Slogan „We fill Visions with life“ fasst kompakt zusammen, wofür groninger steht: für exzellentes Know-how, innovative Lösungen und partnerschaftliches Miteinander im (Sonder-)Maschinenbau.
So hat sich groninger seit Firmengründung 1980 durch Horst Groninger zu einem Hidden Champion und Innovationsführer in der Branche entwickelt. Heute beschäftigt das Familienunternehmen in zweiter Generation an den Standorten Crailsheim, Schnelldorf und Charlotte (USA) über 1.600 Mitarbeiter. Hauptsitz der Firma ist Crailsheim, Baden-Württemberg.ber Groninger
Groninger gehört zu den international führenden Herstellern von Füll- und Verschließmaschinen für die Pharma-, Consumer-Healthcare- und Kosmetik-Industrie.
Der Slogan „We fill Visions with life“ fasst kompakt zusammen, wofür groninger steht: für exzellentes Know-how, innovative Lösungen und partnerschaftliches Miteinander im (Sonder-)Maschinenbau.
So hat sich groninger seit Firmengründung 1980 durch Horst Groninger zu einem Hidden Champion und Innovationsführer in der Branche entwickelt. Heute beschäftigt das Familienunternehmen in zweiter Generation an den Standorten Crailsheim, Schnelldorf und Charlotte (USA) über 1.600 Mitarbeiter. Hauptsitz der Firma ist Crailsheim, Baden-Württemberg.
Jens Groninger möchte dabei auch eine realistische Erwartungshaltung wecken: „Das wird nicht über Nacht entstehen, sondern ist das Ergebnis einer sorgfältigen Entwicklung sowie eines gemeinsamen Verständnisses für die komplexen Anforderungen des Pharmasektors.“
Gleichzeitig betont der geschäftsführende Gesellschafter, wie wichtig Kontinuität in diesem Zusammenhang ist: „Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten verschiedene strategische Kooperationen mit unseren langjährigen und sehr geschätzten Partnern aus dem Bereich Containment- und Reinraumtechnologie aufgebaut. Diese wollen und werden wir unverändert fortführen. Die Reinraumtechnik Ulm und das neue gemeinsame Angebot, das mit der Übernahme entstehen soll, sind für uns und unsere Kunden eine Ergänzung, kein Ersatz.“
Zwei Familienunternehmen, eine gemeinsame Basis
Kontinuität ist auch ein Stichwort, das bei der Reinraumtechnik Ulm eine zentrale Rolle spielt. Denn auch hier wurde der Übergang bewusst vorbereitet und mit Weitsicht gestaltet. RTU-Gründer Dietmar Renz hatte bereits 2021 mit der Berufung von Steffen Rieger zum Geschäftsführer die Weichen für seinen schrittweisen Rückzug gestellt – ein Zeichen dafür, wie wichtig ihm die nachhaltige Entwicklung seines Unternehmens ist.
„Ich plane schon seit einigen Jahren, mich aus der Geschäftstätigkeit zurückzuziehen“, schildert Renz. „Ich habe lange nach einem Partner gesucht, bei dem nicht nur die Zahlen stimmen, sondern auch das Bauchgefühl. Mit groninger haben wir diesen Partner gefunden – ein Familienunternehmen mit Herz, das für Qualität, Innovation und Bodenständigkeit steht. Ich weiß, dass meine Mitarbeiter in den besten Händen sind.“
Stand: 08.12.2025
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Im Zuge der Übernahme wird sich Renz sukzessive aus der operativen Tätigkeit zurückziehen – mit dem guten Gefühl, sein unternehmerisches Lebenswerk in vertrauensvolle Hände zu geben. Steffen Rieger wird auch nach der Integration in die groninger Gruppe als Geschäftsführer der RTU tätig sein. Er wird mit seinem tiefgreifenden Verständnis und Fachwissen für das Produktportfolio für Stabilität und Verlässlichkeit im operativen Geschäft sorgen. Auch die Reinraumtechnik Ulm bleibt als eigenständiges Unternehmen mit eigener Expertise und Standort in Ulm erhalten – eingebettet in die groninger Gruppe, aber mit gewahrter Identität.
„Als Familienunternehmen verstehen wir, wie wichtig es ist, bewährte Traditionen und Fortschritt in Einklang zu bringen. Diese Übernahme ist ein Schritt mit Weitblick – und nichts, was von heute auf morgen passiert“, versichert Jens Groninger.
Strategische Weiterentwicklung
Groninger entwickelt sich also wieder einmal weiter – und bleibt sich dabei treu. Das Unternehmen hat sich in seiner Geschichte immer wieder neu erfunden, ohne dabei seine Werte aus den Augen zu verlieren: Innovation mit Verantwortung, Wachstum mit Augenmaß und Partnerschaft auf Augenhöhe. Die Integration der Reinraumtechnik Ulm ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg – und zugleich der Beginn eines neuen Kapitels, das Groninger gemeinsam mit seinen Kunden und Partnern gestalten möchte.