Neue Produktionslinie Gasseparation: Evonik baut Membranproduktion aus

Quelle: Evonik 1 min Lesedauer

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Der Spezialchemiekonzern Evonik baut seine Produktionskapazitäten für Membranen zur Gastrennung weiter aus. Dazu investiert das Unternehmen einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag an den Standorten Schörfling und Lenzing in Österreich.

Mittels Sepuran-Hohlfasermembranen gelingt es laut Evonik, Gase wie Methan (CH4), Stickstoff (N2) oder Wasserstoff (H2) besonders effizient aus Gasgemischen abzutrennen. (Bild:  Carsten Behler/ Evonik)
Mittels Sepuran-Hohlfasermembranen gelingt es laut Evonik, Gase wie Methan (CH4), Stickstoff (N2) oder Wasserstoff (H2) besonders effizient aus Gasgemischen abzutrennen.
(Bild: Carsten Behler/ Evonik)

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Membranen zur Gastrennung wird Evonik seine Produktionskapazitäten für Sepuran-Hohlfasermembranen in Schörfling und Lenzing, Österreich, weiter ausbauen. Bereits Anfang des Jahres hat das Spezialchemieunternehmen dort eine neue Hohlfaserspinnanlage in Betrieb genommen. Anlässlich der feierlichen Eröffnung dieser Anlage kündigte Evonik-Vorstandsvorsitzender Christian Kullmann den Bau einer weiteren Produktionslinie an: „Wir geben Vollgas für die grüne Transformation und nehmen für den nächsten Wachstumsschritt in unserem Membrangeschäft einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Hand.“ Baubeginn in Schörfling und Lenzing soll Anfang 2024 sein, die Fertigstellung ist für das erste Halbjahr 2025 geplant. Mit der geplanten Produktionserweiterung sollen in Lenzing und Schörfling rund 50 neue Arbeitsplätze entstehen.

Bereits jetzt setzt Evonik bei der Produktion in Schörfling am Attersee vollständig auf erneuerbare Energien. In die Produktionsanlage für Sepuran-Membranen fließt ausschließlich Ökostrom aus Wind-, Wasserkraft oder Biomasse. Seit Anfang 2022 deckt das Spezialchemieunternehmen zudem seinen Gasbedarf zu 100 % mit Biomethan aus regionaler Produktion. Durch den Umstieg auf die umweltfreundliche Energieversorgung reduziert Evonik seine direkten CO2-Emissionen in Oberösterreich nach eigenen Angaben um rund 5000 Tonnen pro Jahr.

Seit 2011 hat Evonik sein Geschäft mit Sepuran-Membranen ausgebaut und sich innerhalb von zwölf Jahren zu einem weltweit anerkannten Anbieter für Gasseparation entwickelt. Das Unternehmen hat Membranen für mehr als 1000 Referenzanlagen weltweit geliefert, vor allem für den Biogasmarkt. Mit Sepuran-Hohlfasermembranen lassen sich Gase wie Methan, Stickstoff und Wasserstoff effektiv aus Gasgemischen abtrennen. Die Membrantechnologie von Evonik ermöglicht eine präzise Gasseparation und höhere Produktivität und kommt in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, unter anderem in Flugzeugtanks und bei der Erdgasaufbereitung.

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