Dekarbonisierung und Standortsicherung Frankreich fördert Modernisierung von Ineos-Standort mit 300 Millionen Euro

Quelle: Ineos 1 min Lesedauer

Der Spezialchemiekonzern Ineos kann sich über eine 300 Millionen Euro umfassende Förderung des französischen Staates für die Modernisierung und Dekarbonisierung seines Standorts Levéra freuen.

Ineos erhält vom französischen Staat eine Förderung in Höhe von 300 Millionen Euro für die Modernisierung und Dekarbonisierung des Standorts Lavéra.(Bild:  Ineos)
Ineos erhält vom französischen Staat eine Förderung in Höhe von 300 Millionen Euro für die Modernisierung und Dekarbonisierung des Standorts Lavéra.
(Bild: Ineos)

Der französische Staat fördert die Modernisierung und Dekarbonisierung des Ineos-Standorts Lavéra mit 300 Millionen Euro. Ziel ist es dadurch CO2-Emissionen von ca. 331.000 Tonnen pro Jahr einzusparen. Das unterstütze die Klimaziele Frankreichs und würde Lavéra für die zukünftige Dekarbonisierung durch Elektrifizierung und Kohlenstoffabscheidung positioniert, teilt das Unternehmen mit. Mit der im November 2025 angekündigten Investition in Höhe von 250 Millionen Euro beläuft sich die geplante Gesamtinvestition in den Standort Lavéra damit auf mehr als 550 Millionen Euro.

„Lavéra beschäftigt Tausende Menschen. Es liegt im Herzen der französischen Fertigungsindustrie. Wir investieren, weil Frankreich versteht, dass eine starke industrielle Basis wichtig ist. Es ist einfach vernünftig, wichtige Rohstoffe im eigenen Land zu sichern, anstatt sie aus China oder den Vereinigten Staaten zu importieren“, sagt Ineos-Chef Sir Jim Ratcliffe. Der Konzern fordert weiterhin dringende politische Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit des strategisch wichtigen Chemiesektors in Europa wiederherzustellen. Ohne diese Maßnahmen würden Millionen von Arbeitsplätzen verlorengehen, Emissionen steigen und wichtige europäische Industriezweige in eine gefährliche Abhängigkeit von Importen geraten.

Die französische Regierung leistet Unterstützung im Rahmen des Programms „Appel d’Offres Grands Projets Industriels de Décarbonation“ (AO GPID), Teil des Investitionsplans „France 2030“, durchgeführt und von der Ademe. AO GPID gewährt jährliche Zuschüsse zur Unterstützung großer industrieller Dekarbonisierungsprojekte, die über einen Zeitraum von 15 Jahren nachweisbare Emissionsreduktionen erzielen, um die Abhängigkeit Frankreichs von fossilen Energien zu verringern.

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