Labor-Filter Filterelemente aus Sinterglas: mehr als nur ein Labor-Filter

Redakteur: Manja Wühr

Ob als Standard-Laborelement oder als Spezialanfertigung für die Sensortechnik – Sinterglas-Filterelemente lassen sich in Form, Größe und Porosität fast jeder Anwendung der Chemie-, Pharma- und Biotechnik anpassen.

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Für die Qualität und Sicherheit bei Filterprozessen ist die Wahl des richtigen Filtermediums entscheidend. Mit den Sinterglas-Filterelementen Vitrapor bietet Glasfilter-Spezialist Robu ein Filtermaterial an, das über hohe chemische Resistenz, minimale Wärmedehnung sowie hohe Temperatur-Wechselbeständigkeit verfügt. Die in einem Hochtemperatur-Sinterverfahren gefertigten Produkte entsprechen sowohl dem international festgelegten Standard des Borosilicatglases 3.3 als auch den amerikanischen, englischen und französischen Normen. Die Filter haben Oberflächen von bis zu 1,75 m2/g bei einem Porenvolumen von 50 Prozent. Somit eignen sie sich für präparative und analytische Verfahren bei chemischen, biotechnischen, pharmazeutischen und labortechnischen Anwendern.

Labor- und Sinterfilter

Die Palette von Laborfiltern ist breit. Dazu gehören Filterplatten, die der Hersteller in nahezu jeder gewünschten Plattenform bis 400 mm liefert. Ferner finden sich im Produktangebot Filter in Form von Tiegeln, Trichtern und Nutschen, darüber hinaus Filterrohre, -kerzen und -zylinder sowie unterschiedliche Apparaturen für die Gaseinleitung. Die Glasfilter sind in verschiedene Porositätsklassen von unter 1,0 bis über 500 Mikrometer eingeteilt und decken so die meisten Filtrationsprozesse in Industrie, Labor und großtechnischen Anlagen ab. Sonderanfertigungen von Glasfiltern sind in fast unbegrenzter Form in fast allen Größen und Porositäten für viele Einsatzzwecke herstellbar. Neben der DIN/ISO 4793 sind die Spezifikationen der ASTM und BS Norm angegeben.

Sinterelemente aus Vitrapor bieten sich dank ihrer offenporigen Struktur auch für ungewöhnliche Bereiche an. So kommen sie nicht nur als analytischer Filter zum Einsatz. Neu im Sinterfilter-Angebot sind beispielsweise die 3D-Tiefziehteile des Quarz-Sinterwerkstoffes. Damit lassen sich beliebige Modellformen fertigen. Als Sonderanfertigungen bietet das Unternehmen sterilisierbare Primärpackmittel für die Medizintechnik an, des Weiteren spezielle Generatorsäulen für die Nuklearmedizin oder auch Ansaug- und Begasungsfilter für die Chromatographie. Zudem können kleine Sinter-Kugeln als inertes Trägermaterial für adhärent wachsende Zellen dienen.

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