Produktion heruntergefahren Feuer in tschechischer Unipetrol-Raffinerie
In einer Unipetrol-Raffinerie am tschechischen Standort Litvinov ist am vergangenen Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, brach das Feuer am Morgen in einer partiellen Oxidationseinheit (POX) aufgrund eines Fehlers im Kühlsystem aus. Die Produktion in der Anlage wurde heruntergefahren.

Prag/Tschechien – Eine Unipetrol-Sprecher teilte mit, dass das verbliebene Propylen in der POX-Einheit zuallererst ausbrennen muss. Das Feuer werde daher erst noch eine gewisse Zeit kontrolliert weiter brennen, bevor die Anlage repariert werden kann. Man rechnet damit, dass sie in den kommenden Wochen wieder einsatzbereit sei. Die Wasserstoff- und Ammoniak-Anlagen könnten bis auf weiteres nicht betrieben werden.
Zugleich gab das Unternehmen an, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit der Menschen bestanden habe.
Störfälle, Chemieunfälle und Brände
Von Verschleiß bis zu Management–Versagen: Anlagenstörfälle unter der Lupe
Für das Unternehmen selbst könnte der Unfall erhebliche finanzielle Einbußen nach sich ziehen, da der Steam Cracker die profitabelste Geschäftseinheit des Unternehmen ist, so Miroslav Frayer, Aktienanalyst bei der tschechischen Komerční Bank.
Unipetrol, the Czech Republic’s largest refining and petrochemical group, continues the modernization of its chemical plant in Záluží u Litvínova. Shortly after the announcement a fire occured at the same site, which disrupted refining operations. zur Meldung auf PROCESS Worldwide(ID:45060667)