Chemie-Unfall Explosion in spanischer Chemiefabrik

Redakteur: Manja Wühr

Während des Ausladens von Chemikalien in der Chemiefabrik Simar im spanischen Igualada, in der Nähe von Barcelona, kam es zu einer Explosion. Danach stieg eine gelbbraune Giftgaswolke auf.

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Während des Entladens eines LKWs mit chemischen Materialien in der Chemiefabrik Simar in der Nähe von Barcelona/Sanien kam es zu einer Explosion.
Während des Entladens eines LKWs mit chemischen Materialien in der Chemiefabrik Simar in der Nähe von Barcelona/Sanien kam es zu einer Explosion.
(Bild: Jaroslaw Bialik; CC0)

Barcelona/Spanien – Wie das spanische Portal lanacion.com mitteilte ereignete sich am 12.02.2015 gegen 9:30 Uhr in der Chemiefabrik Simar in Igualada/Spanien eine Explosion, bei der eine Gaswolke entstand. Der Unfall soll beim Ausladen von Behältern mit Chemikalien passiert sein. Wie die Welt mitteilt gab die Feuerwehr an, dass es sich bei den Chemikalien um Salpetersäure und Eisenchlorid handelt. Die Süddeutsche Zeitung meldet, dass sich dabei ein Arbeiter und zwei Transportfahrer verletzt haben.

Gaswolke nicht gefährlich

Die Einwohner von Igualada und vier weiterer Städte wurden von der Zivilschutzbehörde aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und die Fenster zu schließen. Kurze Zeit später wurde die Anordnung teilweise aufgehoben, da sich die Gaswolke größtenteils aufgelöst hatte.

Schwangere, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Atemproblemen mussten weiterhin in ihren Häusern bleiben. Das entstandene Gas sei nicht gefährlich gewesen, habe aber die Schleimhäute gereizt.

Simar ist ein Chemiedienstleister für die Distribution und Lagerung von Chemikalien, Ausgangsmaterialien und Spezialchemikalien mit Sitz in Igualada/Spanien. Nach eigenen Angaben verarbeitet das Unternehmen mehr als 2000 Produkte.

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