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Exklusiv-Interview mit Intergraph´s Deutschlandchef Günter Mauß

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Partnerring ist nicht gleich Intergraph-Kunde

PROCESS: Damit ist die Teilnahme am Partnerring also automatisch auch eine Entscheidung für Smart Plant Reference Data und Intergraph-Produkte?

MAUß: Die Entscheidung für den Partnerring bedeutet nicht automatisch eine Entscheidung für Intergraph. Zu den Partnern gehören keineswegs nur die großen Konzerne, überraschend für uns war, das auch viele mittelgroße Chemieunternehmen mit dazu gestoßen sind, die keine Intergraph-Kunden sind. Das ist auch nicht nötig, denn wir haben Schnittstellen zu allen gängigen 3D-Tools, wie PDMS, Cadworx, PDS usw. Damit ist erst einmal eine gewisse Softwareneutralität gewährleistet.

PROCESS: Momentan wird im deutschen Chemieanlagenbau viel über herstellerunabhängige Interoperabilität und gewerkeübergreifenden Datenfluss diskutiert. Wie ist es um die Interoperabilität der Smart-Plant-Welt bestellt?

MAUß: Wir positionieren uns sehr offen im Markt, das sehen Sie an unserem 3D-Werkzeug Intergraph Smart 3D. Wir sind im 3D-Umfeld in der Lage uns mit CAD-Systemen von Drittanbietern auszutauschen, wie das meiner Meinung kein anderer Wettbewerber kann. Smart 3D ist das einzige System, bei dem eine Interoperabilität von Graphiken und Daten aus CAD-Modellen von Drittanbietern möglich ist. Außerdem hat jede unserer Applikationen Schnittstellen, die den Import über alle gängigen Office-Anwendungen ermöglichen. Bei dem Import von 3D-Daten haben wir meines Erachtens einen gangbaren Weg gewählt, der praxistauglich ist. Warum soll man die Dinge unnötig kompliziert machen, wenn der Kunde mit der Lösung zurecht kommt. Insofern sehen wir uns für die Forderung nach softwareneutralem Datenaustausch gut aufgestellt.

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