Funktionalisierte Polybutadiene Evonik setzt mit neuer Anlage in Marl klares Signal pro Deutschland

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Es ist ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland: Evonik hat in Marl eine neue Anlage für hydroxylterminierte Polybutadiene (HTPB) in Betrieb genommen. Nach eigenen Angaben floss ein mittlerer zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Anlage. Die Jahresproduktionskapazität wird mit mehreren tausend Tonnen benannt.

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Evonik Industries stärkt mit der Investition in die HTPB-Anlage seine Position als Lösungsanbieter im dynamisch wachsenden Markt der Kleb- und Dichtstoffindustrie.
Evonik Industries stärkt mit der Investition in die HTPB-Anlage seine Position als Lösungsanbieter im dynamisch wachsenden Markt der Kleb- und Dichtstoffindustrie.
(Bild: Evonik/Karsten Bootmann)

Essen, Marl – Evonik wird die HTPB unter dem Markennamen Polyvest HT vermarkten und ergänzt damit seine Produktpalette der Polybutadiene um eine weitere funktionalisierte Variante.

Polyvest HT wird hauptsächlich in Dichtmassen für Isolierglasfenster sowie in Klebstoffen für den Fahrzeugbau verwendet. „Mit Polyvest HT reagieren wir auf den Wachstumstreiber Ressourceneffizienz. Denn der Bedarf nach Produkten, die dazu beitragen, Ressourcen effizienter zu nutzen, ist hoch“, erklärt Dr. Ulrich Küsthardt, Leiter des Geschäftsbereiches Coatings & Additives.

Der Bau der Produktionsanlage in Deutschland ist eine Investition in Kundennähe und Zukunftsfähigkeit. Die meisten Märkte für HTPB befinden sich in Europa. „Mit dem Produktionsstandort in Marl verfügen wir über die Rückintegration in Butadien, gute anwendungstechnische Betreuung und sind darüber hinaus in der Lage, unseren Kunden eine hohe Versorgungssicherheit und deutlich reduzierte Lieferzeiten anbieten zu können“, erklärt Dr. Dietmar Wewers, Leiter des Geschäftsgebiets Coating & Adhesive Resins.

Evonik Industries stärkt mit der Investition in die HTPB-Anlage seine Position als Lösungsanbieter im dynamisch wachsenden Markt der Kleb- und Dichtstoffindustrie. „Mit Polyvest HT wollen wir an dem überdurchschnittlich wachsenden Klebstoffmarkt partizipieren. Die Anlage in Marl ist ein gutes Beispiel der innovativen Weiterentwicklung unserer Portfolios für den Klebstoffmarkt“, betont Wewers.

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