Erneuerbare Energiequelle Evonik setzt in Schörfling auf Biomethan zur CO2-Reduktion
Seit Anfang des Jahres deckt Evonik seinen jährlichen Bedarf an Gas an seinem österreichischen Standort in Schörfling zu 25 % mit der Energie aus Biomasse. Damit kann das Spezialchemieunternehmen seine CO2-Emissionen erheblich reduzieren.
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Essen – Schörfling in Österreich ist der weltweit erste Standort von Evonik, der in seinem Energiemix das klimafreundlichere Biomethan einsetzt. Seit Anfang des Jahres bezieht Evonik am dortigen Standort ein Viertel seines gesamten Gasbedarfs aus erneuerbaren Energiequellen. Der Mix aus fossilem Erdgas und CO2 neutralem Biomethan wird hauptsächlich für Raum- und Prozessheizung genutzt. Dadurch reduziert das Spezialchemieunternehmen gleichzeitig seine aus dem Gasverbrauch resultierenden direkten Kohlendioxid-Emissionen um 25 %.
Evonik ist seit 2010 mit seinem Produktionsstandort in Schörfling am Attersee ansässig. Die rund 130 Mitarbeiter entwickeln und produzieren Polyimid-basierte Fasern und Hohlfasermembranen für effiziente Filtrations- und Separationstechnologien zur Aufreinigung von Rauchgasen oder zur Aufbereitung von Biogas. Im benachbarten Lenzing wird das Ausgangsmaterial - der Hochleistungskunststoff Polyimid - hergestellt, der in Schörfling versponnen und weiterverarbeitet wird.
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