Cyanurchlorid Evonik konzentriert Cyanurchlorid-Geschäft in Deutschland
Evonik hat sich von seinem chinesischen Joint Venture-Partner Sanzheng Fine Chemicals getrennt. Dies beinhaltete die Cyanurchlorid-Anlagen in Yingkou und Chongqing, die die Agromärkte in der Region beliefert haben. Der stillgelegte Standort Chongqing bleibt bei Evonik.
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Essen – Der strategische Schwerpunkt der Cyanurchlorid-Aktivitäten von Evonik liegt künftig auf der Bedienung internationaler Kunststoff-, Papier-, Textil- und Fotovoltaikmärkte. Die Kunden in Europa und Nordamerika, der wichtige Markt in Südamerika und Teile Asiens werden in Zukunft direkt von Deutschland aus betreut und beliefert. Der dortige Standort Wesseling bietet den Kunden weiterhin Service.
2005 beschloss die damalige Degussa den Ausbau ihres weltweiten Cyanurchloridgeschäfts und gründete mit dem chinesischen Geschäftspartner das Joint Venture Evonik Sanzheng Fine Chemicals Company Ltd. An dem Gemeinschaftsunternehmen hielt Evonik einen Anteil von 65 Prozent.
Cyanurchlorid ist ein Zwischenprodukt für Anwendungen in der Textil-, Papier- und Kunststoffindustrie sowie in der Landwirtschaft. Außerdem ist Cyanurchlorid ein wichtiger Synthesebaustein in der Kunststoff-, Farbstoff- und Agroindustrie.
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